Frauengewalt gegen Männer


 

 

 

Frauen lesen TAZ denn ein gutes Messer kann frau immer gebrauchen.

 

 

 


 

 

 

Bluttat im Herrenbachviertel

Augsburg: Frau ersticht im Rausch ihren Ehemann

17.11.2009 20:33 Uhr

Es ist kurz nach Mitternacht, als die Nachbarn hören, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Christine S. (39), so schildert es eine Nachbarin, stürzt aus der Wohnung und schreit ihr Entsetzen laut hinaus. Vielleicht kann sie es selbst noch nicht fassen, was sie gerade getan hat.

Den Ermittlern der Kriminalpolizei gesteht sie später, dass sie im Streit mit einem Messer auf ihren Ehemann (44) eingestochen hat. Die Frau verständigt noch die Retter. Doch die Helfer des Roten Kreuzes können nichts mehr für den Mann tun, als sie in dem Mehrfamilienhaus im Herrenbachviertel eintreffen.

Genau 15 Zeilen benötigt die Polizei, um in ihrer offiziellen Pressemitteilung das Ehedrama zu schildern, das sich in der Nacht zum Dienstag ereignet hat. Doch hinter der trockenen Nachricht von der Bluttat steckt eine Geschichte voller Tragik.

Es ist die Geschichte einer Beziehung, die wohl von Anfang an auf ein Unglück zusteuerte. „Wir haben immer gesagt, dass einer von beiden irgendwann im Krankenhaus landet“, erzählt eine Nachbarin, die mit dem Ehepaar, wie sie selbst sagt, befreundet war. „Aber es hat doch niemand geahnt, dass gleich so was passieren wird.“

Das Ehepaar hatte offenbar erst vor rund einem Jahr geheiratet, seither wohnten die beiden in dem Haus. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen. Die Wände sind grau. Über die Stufen im Treppenhaus sind schon viele Mieter gegangen. Im Hof flattert Wäsche an einer Leine. Nur das Siegel der Kripo an der Wohnungstür im ersten Stockwerk verrät, wo sich das Ehedrama abgespielt hat.

Streit und Ärger habe es oft hinter dieser Türe gegeben, erzählen die Nachbarn. „Das war an der Tagesordnung“, sagt einer, der zwei Etagen drüber lebt. Die Freundin des Ehepaars sagt, es sei der Alkohol gewesen, der die junge Ehe so schnell zerstört hat. Wenn Christine S. nüchtern war, erzählt sie, dann sei sie ein toller Mensch gewesen. „Man konnte mit ihr richtig gute Gespräche führen.“

Die Freundin erzählt von gemeinsamen Grillabenden im Hof des Hauses, man habe zusammen gelacht, sei glücklich gewesen. Doch wenn sie Alkohol trank, habe sich Christine S. verändert. „Sie war dann sehr aggressiv, hat ihren Mann mit üblen Ausdrücken angeschrien.“

Häufig hörten die anderen Bewohner, dass in der Wohnung gestritten wurde. Das war auch am Montagabend so. Im Haus erzählt man sich, dass die 39-Jährige ihren Mann immer wieder geschlagen habe. Mehrmals sei er mit blauem Auge gesehen worden. Friedlich war es angeblich nur, wenn der Sohn des Getöteten zu Besuch war. Der 44-Jährige hat aus erster Ehe ein Kind im Grundschulalter, das bei der Mutter lebt.

Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat unterdessen als Mord. Eine Obduktion der Leiche habe bestätigt, heißt es, dass der Messerstich in die Brust des Mannes die Todesursache war. Heute soll die 39-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass sowohl die Tatverdächtige als auch das Opfer zum Tatzeitpunkt betrunken waren. Eine Nachbarin erzählt, dass die Frau früher schon einmal einen Lebenspartner mit einem Messer angegriffen haben soll. Damals ging die Sache noch glimpflich aus. (Jörg Heinzle)

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Augsburg-Frau-ersticht-ihren-Ehemann-_arid,1994398_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

 

 


 

 

 

Wieder schauen alle weg

Frauen-Trio verprügelt Mann

 

Der Tatort im Stadtteil Heddernheim im Norden von Frankfurt am Main.

(Foto: AP)

Erneut ist ein Fahrgast öffentlicher Verkehrsmittel angegriffen und schwer verletzt worden, als er einem in Bedrängnis geratenen Mitfahrer helfen wollte. Drei junge Frauen attackierten den 51-Jährigen, der einem von ihnen bedrängten anderen Mann in der U-Bahn in Frankfurt am Main zur Seite stand, wie die Polizei mitteilte. Der 51-Jährige kam ins Krankenhaus, die 17-jährige Hauptverdächtige sollte im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Die anderen beiden polizeibekannten Frauen im Alter von 17 und 19 Jahren wurden ebenfalls vorübergehend festgenommen und kamen nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß.

Der Attacke am Mittwochabend ging nach Polizeiangaben ein lautstarker und handfester Streit zwischen den drei Frauen in der U-Bahn voraus. Ein Fahrgast, der zu schlichten versuchte, wurde daraufhin von dem Trio angepöbelt. Als das 51-jährige spätere Opfer dem Mann zu Hilfe kommen wollte und eine der Frauen am Arm fasste, griffen diese ihn an und stießen ihn an einer Haltestelle aus dem Waggon. Der Mann prallte mit dem Kopf gegen einen Mülleimer und blieb auf dem Bahnsteig liegen. Mindestens eine der Verdächtigen trat laut Polizei danach noch gegen Kopf und Oberkörper des wehrlosen Opfers.

Fahrgäste schauten einfach weg

Die Frauen ließen den Angaben zufolge erst von dem 51-Jährigen ab, als der Zugführer herbeieilte. Zahlreiche Fahrgäste in der U-Bahn und auf dem Bahnsteig hätten zuvor nicht eingegriffen, erklärte die Frankfurter Polizei. Eine Zeugin habe Umstehende vergeblich um Unterstützung gebeten und die Beamten alarmiert. Bei deren Eintreffen hätten sich die Schaulustigen dann entfernt. Die geflüchteten Angreiferinnen wurden kurz darauf festgenommen. Alle drei standen den Angaben zufolge unter Alkoholeinfluss und sind wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz der Polizei bereits bekannt.

Mitte September hatte der Fall des Münchner S-Bahn-Helfers Dominik Brunner eine Debatte um Gewalt und Zivilcourage ausgelöst. Brunner hatte sich schützend vor Jugendliche gestellt, als ältere Jugendliche von diesen Geld erpressen wollten. Daraufhin wurde er von den Angreifern durch Tritte und Schläge so schwer verletzt, dass er starb. Er wurde posthum mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

AFP

Donnerstag, 08. Oktober 2009

http://www.n-tv.de/panorama/Frauen-Trio-verpruegelt-Mann-article539111.html

 

 


 

 

Das Leben! - Meine Frau schlägt mich

Magazin / Mensch/Gesundheit

13.9.2009

15.15 Uhr bis 16:00

 

Erzählen Sie mal als Mann, dass Ihre Frau Sie verprügelt ...'

Man glaubt es kaum, aber häusliche Gewalt von Frauen gegen ihre Männer kommt kaum seltener vor als umgekehrt. Das belegen mehrere Untersuchungen - vor allem internationale. Doch die Öffentlichkeit nimmt diese Tatsache nicht wahr. Wie kommt das? Männer rufen in der Regel nicht die Polizei. Und wenn, erstatten sie selten Anzeige oder ziehen diese bald wieder zurück - vorausgesetzt die Polizei glaubt ihnen überhaupt.

Doch Männer sind erpressbar, vor allem, wenn es gemeinsame Kinder gibt - Stichwort Sorgerecht. Schon wegen ihrer körperlichen Überlegenheit erwartet man von Männern, dass sie Attacken von Frauen locker abwehren, also gar keine Opfer sein können. Doch nicht Größe und Stärke sind Voraussetzungen für Gewalt. Es kommt vielmehr darauf an, ob jemand Kränkung und Ärger in Aggressivität umwandelt. Dann schlagen auch Frauen zu oder werfen mit Bügeleisen oder Küchenmessern. Und die Männer ertragen es, aus Schamgefühl, aber auch, weil es für sie kaum Beratung gibt.

Der Film von Ulrike Heimes und Sara Rainer greift dieses selten in die Öffentlichkeit geratende Thema auf und stellt einige geschlagene Männer vor. Und das sind keineswegs nur solche, die man gerne als 'Weicheier' und 'Schlappschwänze' bezeichnet.

http://www.tvinfo.de/sendung/92710253_das+leben+-+meine+frau+schlaegt+mich

 

 


 

 

Frau ersticht ihren Freund

Mordmotiv unklar

Lutz Schnedelbach

Joana K. und Peter R. waren seit Monaten ein Paar. Sie wohnten beide in getrennten Wohnungen in der Petersburger Straße in Friedrichshain und sahen sich regelmäßig. Der Weg war nicht weit. Die Wohnungen liegen vier Aufgänge auseinander. Am Pfingstmontag hatte der 45-jährige Peter R. seine sechs Jahre jüngere Freundin Joana besucht. Sie wollten den Feiertag gemeinsam verbringen. Doch wie so häufig kam es zum Streit zwischen Peter R. und seiner polnischen Freundin. Dabei griff sich die Frau ein Messer und stach auf den Mann aus Jena in Thüringen ein. Sie ließ das Messer fallen und rannte aus ihrer Wohnung zu Nachbarn. Denen erzählte sie, dass sie ihren Freund Peter R. verletzt habe. Die Bekannten alarmierten die Polizei und die Feuerwehr. Einem Notarzt gelang es nicht, das Leben von Peter R. zu retten. Fahnder nahmen Joana K. fest. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Die 6. Mordkommission übernahm die Ermittlungen und hielt sich mit Informationen zurück. Es hieß lediglich, dass der Streit nicht durch Alkohol ausgelöst worden ist. Nachbarn sagten, dass sich das Paar oft gestritten habe. Joana K. soll eifersüchtig gewesen sein. (ls.)

03.06.2009

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0603/berlin/0094/index.html

 

 


 

 

 

Landgericht Cottbus

- Pressestelle -

Pressesprecherin:

Richterin am Landgericht Susanne Becker

Tel.: 03 55 / 63 71 - 281

stellv. Pressesprecher:

Vorsitzender Richter am Landgericht Merker

Tel.: 03 55 / 63 71 - 249

 

Pressemitteilung 06/2009

 

Hauptverhandlungstermine von Strafkammern ab dem 04.05.2009

 

23 KLs 2/09 - gegen

Frau Sch. aus Lübbenau wegen gefährlicher Körperverletzung

Tatort: Lübbenau

Tatzeit: 13.02. 2007 und 27.02.2007

 

Die Angeklagte soll im Laufe des 13.02.2007 mit ihrem Lebensgefährten in Streit geraten sein und ihn mit einer Milchflasche aus Glas in das Gesicht geschlagen haben. Infolge dieser Gewalteinwirkung soll der Geschädigte eine Platzwunde unter dem rechten Auge erlitten haben, die genäht werden musste.

Am 27.02.2007 soll die Angeklagte erneut mit dem Geschädigten in Streit geraten sein in dessen Verlauf sie eine Glasflasche gegen den Kopf des Geschädigten geworfen haben soll. Der Geschädigte soll eine Kopfplatzwunde erlitten haben, die geklammert werden musste.

Hauptverhandlungstermine:

19.05.2009 

9.00 Uhr

http://www.lg-cottbus.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb2.c.552088.de&template=seite_lgcb_pressemit

 

 

 


 

 

Drei junge Frauen sollen Mann ein Auge ausgetreten haben

Kassel (ddp). Es war ein Gewaltexzess: Vor mehr als zwei Jahren wurde ein junger Mann in Kassel von Jugendlichen brutal zusammengeschlagen. Sie traten so lange auf den heute 29-Jährigen ein, dass der Mann sein rechtes Auge verlor. Wegen der Tat müssen sich ab Dienstag drei junge Frauen im Alter zwischen 18 und 20 Jahren vor dem Kasseler Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihnen gemeinschaftliche schwere Körperverletzung zur Last. Diesen Artikel weiter lesen

Zwei der drei mutmaßlichen Angreiferinnen waren bei der Tat noch minderjährig. Mädchen, die derart zuschlagen, sind nach Ansicht des Kasseler Oberstaatsanwalts Hans-Manfred Jung keine Ausnahme: «Mein Eindruck ist, dass junge Frauen heute häufiger bei Körperverletzungsdelikten dabei sind als noch vor sechs, sieben oder acht Jahren.»

Laut polizeilicher Kriminalitätsstatistik waren von den Tatverdächtigen im Alter zwischen 14 bis 18 Jahren, gegen die im Jahr 2007 in Deutschland wegen schwerer oder gefährlicher Körperverletzung ermittelt wurde, rund 17,5 Prozent weiblich. Im Jahr 2000 hatte der Anteil bei etwa 15 Prozent gelegen. In absoluten Zahlen liest sich diese Entwicklung noch dramatischer: Von bundesweit gut 4100 Mädchen, die im Jahr 2000 wegen derartiger Gewalttaten verfolgt wurden, kletterte die Zahl auf fast 6600 im Jahr 2007 - ein Plus von mehr als 60 Prozent.

An jenem Märzabend vor zwei Jahren in Kassel war reichlich Alkohol geflossen. Am Mattenberg, einem Problemquartier im Südwesten von Kassel, hatten sich Jugendliche auf der Straße getroffen und getrunken. Für junge Leute, die in der Hochhaussiedlung leben, kein ungewöhnlicher Zeitvertreib. Doch diesmal mit dramatischen Folgen: Am Ende lag das Opfer mit gebrochenem Gesichtsknochen und auf einem Auge erblindet in seinem Blut.

Wie es dazu kam, hatte das Kasseler Jugendschöffengericht bereits im Dezember 2007 zu klären versucht. Auf der Anklagebank saßen damals zwei junge Männer. Zusammen mit anderen Jugendlichen hätten sie ihr Opfer, das zuvor noch mit ihnen getrunken hatte, regelrecht gejagt, hieß es. Grundlos hätten sie den Mann zu Boden geschlagen und dann mehrfach gegen den Kopf getreten - zu siebt, Jungen wie Mädchen seien gleichermaßen dabei gewesen. Doch die beiden Angeklagten beteuerten hartnäckig ihre Unschuld. Und bei den Zeugen stieß das Gericht auf eine Mauer des Schweigens.

Selbst das Opfer schien nicht alles verraten zu wollen und verwickelte sich in Widersprüche. Das Gewebe aus Lügen, Schweigen, Gerüchten und Halbwahrheiten schien undurchdringlich, bis nach mehrstündiger Verhandlung einer der Verteidiger den Coup präsentierte: die Aufzeichnung eines Handy-Gesprächs, in dem sich eines der eigentlich nur als Zeuge geladenen Mädchen mit der Tat brüstete. Derart überrumpelt, legte die junge Frau ein Geständnis ab - und zwei ihrer Freundinnen gleich mit. Den drei mutmaßlichen Schlägerinnen brachte das eine Anklage ein, die beiden ursprünglich Angeklagten wurden freigesprochen.

Für das neue Verfahren sind zwölf Zeugen geladen. Das Gericht will mit nur zwei Verhandlungstagen auskommen: Bereits am 4. Mai soll das Urteil verkündet werden.

(ddp)

25.04.2009

http://de.news.yahoo.com/17/20090425/twl-drei-junge-frauen-sollen-mann-ein-au-562a590.html

 

 

 


 

 

Frau schlägt Mann: ein Tabu

Wittenberg 18.03.2009: 

Für Konrad (Name der Redaktion bekannt) war das Eheleben schon lange eine Qual. Wenn seine Frau mal wieder betrunken war, hatte er wahrlich nichts zu lachen. Und es blieb nicht nur bei üblen Beschimpfungen: Konrad konnte kaum noch schlafen, wenn es die Vollgedröhnte nicht wollte: Quälen mittels Schlafentzug.

Als die Frau sich dann auch noch im Rausch mit einem scharfen Küchenmesser auf ihren Gatten stürzte, war es Konrad zu viel: Er suchte Hilfe bei der Interventionsstelle des Sozial-kulturellen Frauenzentrums Dessau, das auch als Anlaufstelle für geschundene Männer gilt.

Eine Ansprechpartnerin ist Beate Uhlig. Sie weiß, auch Männer können Opfer von häuslicher Gewalt werden. Dramen, die sich fast immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit abspielen und die sich mit wissenschaftlich erhobenen Zahlen nur schwer zu belegen lassen. "Wenn Männer Opfer werden, gehen sie damit nicht hausieren", sagt Beate Uhlig, "wenn ein Mann die Polizei wegen einer Tätlichkeit anriefe, würde er bei den Beamten eher auf Unverständnis stoßen und auf die Annahme, dass er sich nicht wehren könne."

In den Interventionsstellen Sachsen-Anhalts haben 2008 denn auch 229 weibliche und nur 14 männliche Opfer häuslicher Gewalt um Beratung gebeten – darunter auch Konrad. Ergebnis: Das Amtsgericht gab dem Antrag auf Schutzanordnung statt. Eine solche Schutzanordnung nach dem Gewaltschutzgesetz von 2002 sieht vor, dass der Gewalttäter zum Schutz des Opfers und der Kinder aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen wird, selbst wenn der Täter der Mieter oder gar der Eigentümer ist.

Dass die Dunkelziffern sehr viel höher sind, kann am Rollenverständnis liegen: "Männer melden häusliche Gewalt nur ganz selten; das hängt mit dem Gesichtsverlust zusammen", meint Beate Uhlig, die als Erstberaterin die Region Dessau-Roßlau sowie die umliegenden Landkreise Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg betreut. "Frauen haben ein Gewaltpotenzial", so Beate Uhlig. Ihr dringendes Anliegen: Der Betroffene muss lernen, wieder auf sich selbst zu achten.

Die Arbeitsweise in der Interventionsstelle

Beate Uhlig lernt ihre Klienten hauptsächlich nach Polizeieinsätzen kennen, weil die Beratung oft durch die Polizei vermittelt wird. Sie klärt die Betroffenen darüber auf, was rechtlich an Schutzmaßnahmen durch das Gewaltschutzgesetz möglich ist. Dabei geht sie individuell auf ihr Gegenüber ein, um zu ergründen, ob Schutz oder eine gemeinsame Lösung mit dem Partner gesucht wird.

Für den ersten Fall gibt es die schnelle Möglichkeit der Wegweisung: Der Täter wird ohne Gerichtsbeschluss für höchstens 14 Tage der gemeinsamen Wohnung verwiesen. Diese Übergangsregelung ist seit 2003 im sachsen-anhaltischen Polizeigesetzbuch verankert.

In diesen zwei Wochen kann oft schon ein Antrag auf eine länger andauernde Schutzanordnung beim Gericht gestellt werden. Begleitende Beratung ist aber häufig nötig, da Gewaltbeziehungen nicht selten auf langjähriger Gewohnheit fußen. Kontaktadresse: Sozial-kulturelles Frauenzentrum Dessau e.V., Törtener Straße 44, 06842 Dessau, Telefon 0340/882 60 70.

- Buch-Tipp: Ailine Kessler, Sarah Seck, Janine Loretan: "Häusliche Gewalt – Männer- oder Frauensache”. Vdm-Verlag Dr. Müller.

- Internet: Unsystematisch gesammelt Fälle weiblicher Gewalt gegen Männer enthält die Website www.maennerrat.de/frauengewalt-gegen-maenner.htm.

Der WOCHENSPIEGEL im Internet

Autor: Wochenspiegel Wittenberg

 

http://www.wochenspiegel-web.de/

 

 

 


 

 

Engelsgesicht – aber eiserner Griff: Chalie Simon (19) quetschte ihrem Ex die Hoden

Weil er ihr keine SMS schickte Studentin quetschte Ex-Freund die Hoden

AUTSCH!

Ganz schön fies, wie sich eine Studentin an ihrem Ex gerächt hat: Chalie Simon (19) ging ihrem Ex-Freund Job Donkor (23) laut Polizeibericht an die Hose, „hielt die Hoden fest und quetschte sie“.

Warum die Attacke auf die „Kronjuwelen“?

 

Donkor hatte sich nicht wie versprochen gemeldet, nicht angerufen und auch keine SMS geschickt.

Als sie morgens um 3 Uhr noch immer noch nichts von ihm gehört hatte, kreuzte Chalie Simon gegen 4 Uhr wütend vor seinem Apartment auf dem Campus der Universität Colorado (USA) auf, wollte ihn zur Rede stellen.

Doch Donkor wollte seine Ex, mit der er eine On-off-Beziehung hatte und von der er sich in den vergangenen 18 Monaten schon 20-mal getrennt hatte, nicht ins Zimmer reinlassen. Kein Wunder: In seinem Apartment, so die Polizei, schlief gerade eine andere Frau...

Chalie ließ sich nicht aufhalten, griff stockstauer zu – und drückte.

„Ja, das tat schon ziemlich weh“, gab Donkor zu Protokoll.

Chalie Simon wurde wegen Körperverletzung, unbefugten Betretens und häuslicher Gewalt festgenommen.

http://www.bild.de/BILD/news/2009/02/25/hoden-zerquetscht/weil-student-sich_20nicht-bei-ex-freundin-meldete.html

 

 

 


 

 

Frau sticht auf Mann ein – Strafanzeigen gegen beide

Wittstock - Bei einem Streit in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) ist eine 27 Jahre alte Frau mit einem Messer auf einen 29-jährigen Bekannten losgegangen. Der Mann erlitt laut Polizei eine nicht lebensbedrohliche Stichverletzung im Rücken. Als er sie im Krankenhaus behandeln ließ, informierte eine Ärztin die Wache. Wohl um von dem Zwist abzulenken, habe der Verletzte dann zunächst angegeben, dass ihn ein Unbekannter beim Zigarettenholen attackiert habe, berichtete der Schutzbereich am Sonntag. Vor der Messerstecherei am Samstagmorgen habe der Mann die Frau durch abfällige Bemerkungen gereizt. Gegen beide ergingen Strafanzeigen.

Berliner Zeitung, 23.02.2009

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/polizeireport/121029/index.php 

 

 

Kommentar maennerrat:

So ist das in Deutschland. Eine Frau sticht auf einen Mann ein und gegen beide ergehen Strafanzeigen. Wäre ja auch politisch nicht korrekt, wenn nur gegen die Frau eine Strafanzeige erginge, denn schließlich sind in Deutschland Frauen immer Opfer und da muss schon von Amts wegen der Mann immer auch Täter sein.

Armes Deutschland.

 

 


 

 

 

Friedrichshafen

Handfester Streit mit dem Ex-Mann

In der Löwentaler Straße ist eine 31-Jährige mit ihrem Ex-Ehemann und dessen Ehefrau in Streit geraten. Die Polizei vermutet als Hintergrund der handfesten Auseinandersetzung das Sorgerecht für die Kinder.

Wegen Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen eine 31-Jährige, die am Sonntag um 15.45 Uhr auf der Löwentaler Straße mit ihren geschiedenen Ehemann und dessen Ehefrau aneinander geraten war. Während dieser Auseinandersetzung schlug und trat die Tatverdächtige auf den Mann ein und attackierte auch dessen Ehefrau mit Fausthieben, berichtet die Polizei. Hintergrund dieser Auseinandersetzung dürften Streitigkeiten um das Sorgerecht der gemeinsamen Kinder zwischen der 31-Jährigen und ihren Ex-Ehemann sein, berichtet die Polizei weiter.

19.01.2009

http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/art372474,3599217

 

 


 

 

 

Eifersuchtsdrama in Australien

Frau zündet Penis an - Opfer erliegt Verletzungen

Erschienen am 05. Januar 2009

In Australien hat eine 44 Jahre alte Frau aus Eifersucht den Penis ihres Mannes in Brand gesetzt. Das Opfer erlag später seinen schweren Verletzungen, die Frau muss sich vor Gericht wegen Mordes verantworten.

Mit ihrem Brandanschlag habe sie sicherstellen wollen, dass das Geschlechtsorgan ihres Mannes "nur mir und niemand anderem gehört", sagte die Angeklagte. Laut der Zeitung "Adelaide Advertiser" habe sie "nur den Penis verbrennen wollen".

Mit Alkohol in Brand gesetzt

Das Opfer, ein 47 Jahre alter Ingenieur, wurde den Ermittlungen zufolge am 8. Dezember im Schlaf mit hochprozentigem Alkohol in Brand gesetzt. Als er vor Schreck aufsprang, breiteten sich die Flammen in der Wohnung aus. Der Mann erlag in der vergangenen Woche im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Eine halbe Million Euro Sachschaden

Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von umgerechnet rund 500.000 Euro. Die Täterin bleibt vorerst in Haft. Das Gericht will am Freitag ein psychologisches Gutachten hören und danach über das weitere Vorgehen entscheiden.

http://nachrichten.t-online.de/c/17/28/19/62/17281962.html

 

 

 


 

 

 

Frau sticht mit Messer auf Ex-Mann ein

Gestern Morgen, gegen 09.20 Uhr, versuchte eine 47-jährige Frau aus dem Landkreis Neustadt a. d. Aisch / Bad Windsheim ihren getrennt lebenden Ehemann mit einem Küchenmesser zu töten.

Der Mann wurde nur leicht verletzt. Das Ehepaar lebte seit einigen Wochen getrennt. Auf Wunsch der Frau kam der 46-jährige Geschädigte zur fraglichen Zeit zur ehemals gemeinsamen Wohnung. Beim Versuch die Wohnungstür aufzusperren, wurde die Tür von innen geöffnet. Die Ehefrau ging sofort mit einem Messer mit ca. 17 cm Klingenlänge auf ihren Mann los. Dabei stieß sie offensichtlich mit der Klinge gegen den Schließzylinder der Tür und die Klinge brach ab.

Der Mann, der unverletzt blieb, drängte die 47-Jährige ins Wohnzimmer. Dort ergriff die Tatverdächtige eine Metallfigur und schlug sie dem Noch-Ehemann auf den Kopf, so dass dieser eine leichte Platzwunde erlitt. Von den in der Wohnung anwesenden erwachsenen Kindern war zwischenzeitlich die Polizei und der Notarzt verständigt worden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Ansbach hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Tatverdächtige wurde festgenommen, wegen ihres schlechten psychischen Zustandes aber zunächst in das Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Sie wird heute dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Klärung der Haftfrage überstellt, nachdem die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt hatte.

Quelle: Kriminalpolizei Mittelfranken

 

http://www.franken-tv.de/default.aspx?ID=842&showNews=150666

18.12.2008

 

 


 

 

Urteil in der Strafsache gegen Mutter und Tochter wegen Tötung des Familienvaters rechtskräftig

Am 29.03.2005 hatte eine jetzt 43 Jahre alte Frau der Polizeiinspektion Bitburg mitgeteilt, sie habe ihren zuvor von der Mutter mit Medikamenten betäubten Vater mit einem Segeltau erdrosselt und die Leiche in einem Waldstück in Südfrankreich versteckt. Beweggründe für die Tat seien die Gewalttätigkeiten des Vaters gewesen.

Die Leiche des Vaters war bereits entdeckt worden, ohne dass die französischen Behörden sie hätten identifizieren können. In enger Zusammenarbeit mit französischen Stellen und in Anwesenheit von Beamten der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion Trier konnte geklärt werden, dass es sich um das Tatopfer des hiesigen Verfahrens handelte.

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Trier verurteilte am 17.04.2008 die Tochter wegen Totschlags usw. zu einer Freiheitsstrafe von 10, die Mutter zu einer solchen von 12 Jahren.

Durch Beschluss vom 19.11.2008 verwarf der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs die Revision der Ehefrau des Tatopfers als unbegründet. Die Tochter hatte, ebenso wie die Staatsanwaltschaft, deren Antrag die Schwurgerichtskammer vollumfänglich gefolgt war, auf eine Revisionseinlegung verzichtet. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

gez. ( Roos )

Leitender Oberstaatsanwalt 

Datum: 28.11.2008

Herausgeber: Staatsanwaltschaft Trier

http://cms.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/634/634b8378-d698-11d4-a73d-0050045687ab,08531e76-42ed-1133-e2dc-6169740b3ca1,,,aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

 

 


 

 

 

Tödlicher Streit

Frau ersticht Freund

Familiendrama in Kassel: Eine 33-jährige Frau hat am Sonntagabend ihren 37-jährigen Lebensgefährten erstochen. Das Jugendamt nahm die drei Monate und vier Jahre alten Söhne des Paares in Obhut.

Die Tat geschah während eines Streits in der gemeinsamen Wohnung im Kasseler Stadtteil Waldau. Zu der Zeit befanden sich auch die beiden kleinen Söhne des Paares in der Wohnung.

Der 37-jährige Mann starb trotz der Hilfe eines Notarztes noch am Tatort, wie die Polizei am Montag berichtete. Die Frau war bis zum Morgen nicht vernehmungsfähig, sie wurde in eine Psychiatrie eingewiesen.

 

Nachbar alarmierte Polizei

Ein Nachbar hatte die Polizei alarmiert und berichtet, die Frau habe ihren Freund mit einem Messer angegriffen. Dabei erlitt der Mann eine tödliche Stichverletzung in der Brust. Als die Beamten in dem Mehrfamilienhaus eintrafen, lag er auf dem Boden der Wohnung. Er war nicht mehr ansprechbar.

Die Frau war nach Polizeiangaben "völlig verstört". Die beiden Kinder des Paares wurden vom Jugendamt in Obhut genommen. Was zu der Auseinandersetzung zwischen dem Mann und der Frau führte, ist bislang nicht bekannt.

27.10.2008

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=36086&key=standard_document_35605504

 

 


 

 

 

Prozessbeginn

Berlinerin nach brutalem Raubüberfall vor Gericht

Sie erbeuteten Geld, ein Handy, eine Goldkette und ein Fahrrad: Vor knapp drei Jahren soll eine 35-jährige Berlinerin mit einem Komplizen einen Mann hinterhältig überfallen und zusammengeschlagen haben. Seit heute muss sich die Mutter eines vierjährigen Jungen vor Gericht verantworten.

4.8.2008

Berlin - Rund drei Jahre ist es her, jetzt beginnt der Prozess: Eine inzwischen 35 jährige Berlinern sitzt nach einem Raubüberfall mit schweren Misshandlungen des Opfers seit Montag auf der Anklagebank. Zum Prozessauftakt vor dem Berliner Landgericht hat die Mutter eines damals einjährigen Jungen jegliche Verstrickung in das Verbrechen vom 19. Oktober 2005 bestritten. Mit einem Komplizen soll die mutmaßliche Täterin einen betrunkenen Mann im Bezirk Spandau in einem nicht einsehbaren Gelände bewusstlos geschlagen und getreten haben. Weiter wird den Angeklagten vorgeworfen, das Opfer auch noch misshandelt zu haben, als es schon ohnmächtig am Boden lag. Den Ermittlungen nach erbeutete das Paar Geld, ein Handy, eine Goldkette und ein Fahrrad.

Neun Tage lang lag der heute 48-jährige Arbeitslose mit einer Gehirnerschütterung, gebrochener Nase und Rippenbrüchen im Krankenhaus. Am Tatabend war er eigenen Angaben zufolge stark alkoholisiert und könne daher nicht sagen, ob die Angeklagte an dem Überfall beteiligt war. Nachdem er in einem Imbiss gezecht hatte, wurde er seiner Aussage nach von einem Mann hinter Büsche gelockt und brutal zusammengeschlagen. Etwas später sei eine Frau dazu gekommen und habe ebenfalls auf ihn eingeschlagen, erklärte der Spandauer.

Die Angeklagte hatte an jenem Tag mit Bekannten in demselben Imbiss gezecht. Als das spätere Opfer mit seinem Fahrrad davontorkelte, blieb sie weiterhin im Imbiss, wie die 35-Jährige vor Gericht behauptete. Mit der Tat habe sie nichts zu tun. Das Gericht hatte die Mutter des inzwischen vierjährigen Jungen vor ihrer Aussage aufgeklärt, dass sie im Fall einer Verurteilung unter Einbezug einer anderen Strafe mit acht Jahren Gefängnis zu rechnen hat. (saw/dpa)

 

www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Prozess;art126,2585740

 

 


 

 

 

Wenn Frauen Männer töten

 

 

Hallo ... ,

... Jetzt bin ich über einen Artikel gestossen,bei dem ich an Ihre Internetseite denken musste. Und zwar handelt es sich um einen Fall, wo eine Frau einen Mann mit einem I-Pod erschlagen hat

http://www.liquidgeneration.com/rumormill/ipod_killing.html

 

Was ich fast schockierender finde als die Tat an sich, sind die Kommentare mancher Leute zu diesem Artikel. Ich zitiere mal ein paar:

"wusste doch, dass man ihn zu noch etwas verwenden kann. Der kleine ist echt ein Allrounder"

"Hehe Sie muss wirklich sauer gewesen sein, so oft wie sie zugeschlagen hat.

Funktioniert der ipod noch?"

"Im Artikel steht Sie soll wohl so ca. 40-80 mal zugeschlagen haben, ich glaube die sind beide putt. (Mann und iPod)"

"echt schade um den ipod..."

"denn iPod kann man aber noch reparieren..."

Lediglich eine Person hat geschrieben, dass sie es nicht lustig findet.

Man stelle sich die Situation mal wieder umgekehrt vor, wenn ein Mann seine Freundin mit einem I-Pod erschlagen hätte.

Ich stelle aber auch fest, dass diese Form von Ungerechtigkeit nicht ausschliesslich von der weiblichen Bevölkerung oder Feministinnen ausgeht. Vielmehr sind es zum grossen Teil auch Männer, die einfach nicht als Opfer dastehen wollen und sich deshalb über "Schwächlinge" lustig machen, die Opfer weiblicher Gewalt werden. Dabei zollen sie nichtmal einer verstorbenen Person Respekt. Ich persönlich finde das sehr traurig.

Würde mich für Ihre Meinung interessieren!

...

 

 

iPod Used In Domestic Homicide

Friday, March 5, 2004 Posted: 4:50 PM EST (1450 GMT)

 

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MEMPHIS, TENNESSEE (HLN) - A Memphis woman was arrested and charged with first-degree murder after she bludgeoned her boyfriend to death with an iPod.

Arleen Mathers, 23, was arrested Thursday morning after she called Memphis Police and said she had killed her boyfriend, according to a Sheriff’s Department report.

When deputies arrived at Mathers’ apartment at 528 Poplar Avenue, Mathers led them to the body of her boyfriend, Brad Pulaski, 27.

Brad Pulaski had died of blunt trauma to the head after being repeatedly bludgeoned with an iPod, a popular MP3 player produced by Apple.

Police said no motive has been confirmed, although evidence suggested the murder was the result of a domestic dispute after Pulaski erased the contents of Mathers’ iPod.

According to law officers, Mathers was hysterical when police arrived and told them that she killed her boyfriend only after he accused her of illegally downloading music and erased about 2,000 of her MP3s. Mathers complained that it took 3 months to build her music collection.

An autopsy performed Friday afternoon at Methodist Hospital showed that Brad Pulaski had been beat multiple times in the face and chest by a blunt metal object, and died of internal bleeding, said Dr. Felix Klamut, deputy coroner.

According to Apple’s website, the iPod is partially made of a hard metal plate that’s been praised for it’s resistance to regular wear and tear, like drops and coffee spills.

“It took him a while to die,” Dr. Klamut said. “She must have stabbed him 40 to 80 times with that iPod. His death was not instantaneous, that’s for sure”

Arleen Mathers was arraigned Friday night by a video hookup from the county jail. Municipal Court Judge Simon Lambert set her bond at $600,000 and scheduled a preliminary hearing for March 9.

 

http://www.liquidgeneration.com/rumormill/ipod_killing.html

 

 

 

Übersetzung:

Memphis Tennesse: eine Frau wurde festgenommen und für Mord verurteilt, nachdem sie ihren Freund mit einem I-Pod totgeprügelt hat.

Arleen Mathers, 23, wurde, nach Angaben eines Polizeiberichtes, am Donnerstag morgen verhaftet, nachdem sie die Polizei angerufen und gesagt hatte, dass sie ihren Freund umgebracht hat.

Als die Polizei in Mathers Apparment eintraf, führte Mathers sie zu der Leiche ihre Freundes, Brad Pulaski, 27.

Brad Pulaski war an einem Schädeltrauma gestorben, nachdem er wiederholt mit einem I-pod, einem beliebten MP3 Player von der Firma Apple, geschlagen wurde.

Die Polizei sagte, es liege kein Motiv vor, obwohl die Beweise dafür sprachen, dass der Mord ein Resultat von häuslicher Gewalt war, nachdem Pulaski den Inhalt von Mathers i-pod gelöscht hatte.

Laut Gesetzeshütern war Mathers hysterisch als die Polizei eintraf und sagte, dass sie ihren Freund umbrachte, nachdem er behauptete, sie habe illegal Musik heruntergeladen und 2000 ihrer Lieder löschte. Mathers beschwerte sich, dass es 3 Monate gedauert hatte, bis sie ihre Sammlung fertiggestellt hatte.

Eine Autopsie brachte zu Tage, dass Brad Pulaski mehrere Male ins Gesicht und in die Brust von einem stumpfen, metallenen Gegenstand geschlagen wurde und an inneren Blutungen starb.

(...) Technische Angaben zum I-pod, die ich für nicht wichtig erachte

"Es hat eine weile gedauert, bis er starb" sagt Dr. Klamut "Sie muss zwischen 40 und 80 Mal mit dem I-pod auf ihn eingestochen haben"

Den letzten Absatz versteh ich nicht ganz, aber es geht wohl darum das Arleen Mathers angeklagt wurde und der Gerichtstermin festgelegt wurde.

 

Wie gesagt geht es mir mehr um die Kommentare. denn die tat an sich ist selbstverständlich verachtenswert. Ich verstehe nur nicht wie Leute Witze darüber machen können. Und so wie ich es auffasse, sind die meisten dieser Personen, wenn nicht alle, männlich.

...

 

Eingesandt am 24.08.2008

 

 

 

 


 

 

Afrikaner ins Gleisbett gestoßen 20-Jährige wegen Mordversuch angeklagt

Der plötzliche Stoß, der Sturz auf die Gleise, dann die Lichter der S-Bahn. Voller Angst sah sich der 19-jährige Angolaner um. „Verstecken“, schoss es ihm durch den Kopf. Doch da war keine Fluchtmöglichkeit. Rettung kam vom Bahnsteig. „Ein Passant reichte mir die Hand, zog mich raus.“ Mikailu F. wurde nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Opfer eines rassistischen Übergriffs. Als Täterin muss sich seit gestern die 20-jährige Jacqueline A. vor dem Landgericht verantworten.

Der Neuköllnerin wird versuchter Mord vorgeworfen. Heimtückisch und aus niederen Beweggründen habe sie den dunkelhäutigen F. auf dem S-Bahnhof Frankfurter Allee attackiert. Dass sie die Frau war, die am frühen Morgen des 2. März ausgerastet war, gab die Angeklagte zu. Sie habe den Afrikaner jedoch weder töten noch verletzten wollen, beteuerte sie in einer von ihrer Verteidigerin verlesenen Erklärung.

Sein Blick passte ihr nicht. „Was guckst du so?“ soll sie gerufen und ihn als „Scheißnigger“ beschimpft haben. Das war am Eingang des Bahnhofs. Mikailu F., der die Frau noch nie gesehen hatte, fragte: „Was habe ich dir getan?“ Ein Begleiter der Pöblerin meinte: „Sie ist besoffen.“ Da soll sie den Angolaner geohrfeigt haben. Eine Passantin schob ihn weiter: „Nicht reagieren.“ Er ging auf den Bahnsteig. Jacqueline A. fluchte: „Dem werde ich es zeigen.“ Kurz darauf verpasste sie ihm laut Anklage einen heftigen Stoß. Mit der Bemerkung: „Was willst du in meinem Land?“

Mehrere Passanten retteten erst den jungen Angolaner, dann sorgten sie dafür, dass die Angreiferin festgenommen wurde. Seitdem befindet sie sich in Haft. Eine Sonnenbrille steckte in ihren rot gefärbten Haaren, als die korpulente Angeklagte den Saal betrat. „Der Geschädigte hat aber nichts getan“, hieß es in ihrer Erklärung. „Er hat mich angestarrt. Das nahm ich als Vorwand.“ Sie könne sich jedoch nur bruchstückhaft erinnern.

Der 43-jährige Fahrer des einfahrenden Zuges sah jemanden taumeln und fallen. Er leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Doch ohne die schnelle Hilfe anderer Fahrgäste wäre Mikailu F. zumindest verletzt worden. Im Gesicht des Opfers sah der Zugführer Todesangst. Die Augen der Täterin seien „voller Hass“ gewesen. Sie könnte sich ihr Verhalten nicht erklärten, beteuerte Jacqueline A. vor Gericht. „Die Hautfarbe spielte keine Rolle.“ Sie sei nicht ausländerfeindlich. Sie schäme sich und bedauere den Angriff. Ihre Verteidigerin sagte, die Aggressivität hänge mit ihren persönlichen Umständen zusammen. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt. K.G.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 08.07.2008)

 

 

 


 

 

Prozess wegen Mordversuchs 

Prozess wegen Mordversuchs gegen eine 20-Jährige, die einen dunkelhäutigen Mann auf dem S-Bahnhof Frankfurter Allee rassistisch beschimpft und dann ins Gleisbett gestoßen haben soll.

Ort: Moabiter Kriminalgericht, Berlin-Tiergarten 

Berliner Tagesspiegel, 07.07.2008

 

 

Kommentar maennerrat.de

Mann muss sich wirklich wundern, dass in Deutschland Frauen vor Gericht angeklagt werden, nur weil sie einem Mann und noch dazu einen farbigen, beschimpft und gestoßen haben sollen.

Wissen wir doch aus dem Bundesfrauenministerium, dass es keinen Handlungsbedarf wegen weiblicher Gewalt gibt, und das weibliche Gewalt gegen Männer nur als Notwehr und als gerechter Ausgleich gegen die Tausendjährige Unterdrückung von Frauen durch Männer zu verstehen ist.

Mann sollte daher die angeklagte Frau freisprechen, ihr das Bundesverdienstkreuz verleihen und als Wärterin in einem Männergefängnis einsetzen. Da kann sie dann auch mal Männer auf dem Gefängnisgang foltern und wenn später die NPD die Macht in Deutschland übernimmt, als Kommandantin im neueröffneten Konzentrationslager Sachsenhausen einsetzen.

 

 

 


 

 

 

Strafe für untreuen Liebhaber

Ärztin schneidet Penis ab

Eine Ärztin in der ostpakistanischen Stadt Lahore hat ihrem ehemaligen Liebhaber kurz vor dessen Hochzeit einem Zeitungsbericht zufolge die Genitalien abgeschnitten. Die "Daily Times" berichtete, die selber verheiratete Medizinerin sei erbost über die "Untreue" ihres früheren Liebhabers gewesen.

 

Sie habe den 26-Jährigen, der sie vor seiner Hochzeit verlassen habe, unter einem Vorwand zu sich nach Hause gebeten. Die Ärztin habe ihn dann mit einem Beruhigungsmittel betäubt und seine Genitalien abgeschnitten.

 

Nachbarn hätten den Verletzten in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebe in Lebensgefahr. Die Ärztin, deren Alter nicht angegeben wurde, sei festgenommen worden.

Freitag, 18. April 2008

 

http://www.n-tv.de/951113.html

 

 


 

 

Ein Kurs für schlagende Frauen

(Basler Zeitung)

Seit sieben Jahren führt der Kanton Baselland ein Lernprogramm für gewalttätige Männer durch. Jetzt wird dieser Kurs auch für gewalttätige Frauen aufgezogen – ein Novum in der Schweiz.

Denise Battaglia

 

Gewalt – insbesondere die körperliche – ist vorwiegend männlich

Nach wie vor. Doch es gibt auch Frauen, die gewalttätig sind, gegen ihren Partner, gegen ihre Kinder. Bloss: Darüber wird kaum gesprochen, weil sich der geschlagene oder bedrohte Mann schämt, sich als Opfer zu «outen», und weil die misshandelten Kinder oft nicht wissen, an wen sie sich wenden können. Dabei nimmt der Anteil der gewalttätigen Frauen zu: Bei Polizeiinterventionen wegen häuslicher Gewalt mit strafbarem Tatbestand im Baselbiet betrug der Anteil der tatverdächtigen Frauen im Jahre 2004 15 Prozent. Letztes Jahr waren es bereits 20 Prozent. Gegen rund 35 Frauen wurde im vergangenen Jahr wegen häuslicher Gewalt ein Strafverfahren eröffnet. Dass die angeblich schwache Frau ihren Partner schlägt, passe nicht ins Bild, das sich die Gesellschaft von der Frau mache, weiss Justizdirektorin Sabine Pegoraro. Deshalb werde das Thema nach wie vor tabuisiert.

 

Behörden angesprochen

Dieses Tabu will der Kanton nun brechen. Gestern stellte die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Vertretern von Strafuntersuchungs-, Vormundschafts- und Sozialhilfebehörden sowie anderen Beratungsinstitutionen die «kleine Schwester» des Lernprogramms für gewalttätige Männer vor. Den Kurs für Männer gibt es schon seit sieben Jahren – rund 60 Männer besuchen ihn derzeit jährlich. Jetzt soll der gleiche Kurs für gewalttätige Frauen aufgezogen werden.

Sobald sich sechs Frauen angemeldet hätten, werde das Programm gestartet, sagte Ariane Rufino, Co-Leiterin der Interventionsstelle. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt, das vorerst auf zwei Kurse à 21 Wochen beschränkt ist. Die Behördenvertreter wurden gestern über den Kurs orientiert, weil die Interventionsstelle hofft, dass beispielsweise die Vormundschaftsbehörden oder Sozialhilfebehörden Frauen, die Mühe haben, mit Aggressionen umzugehen, auf das Lernprogramm aufmerksam machen – und nicht erst ein Richterspruch die Frauen zu dem Kurs verknurren muss. Rufino glaubt sogar, dass sich Frauen auch freiwillig für den Kurs anmelden werden, der pro Teilnehmerin 420 Franken kostet.

Im Kurs werden die Frauen einerseits aufgefordert, sich mit ihren Gewalttaten auseinanderzusetzen – sowohl mit körperlicher als auch mit psychischer Gewalt wie Drohung, Einschüchterung oder Machtmissbrauch. Andererseits sollen sie Alternativen kennen lernen – zum Beispiel «miteinander reden». «In vielen Familien ging die Kommunikationsfähigkeit verloren», so Rufino.

«Die Familienmitglieder reden nicht mehr miteinander, sitzen stattdessen stundenlang vor dem Fernseher oder Computer.» Wer aber nicht kommunizieren könne, könne auch keine Konflikte lösen. > www.interventionsstelle.bl.ch

BaZ, Basler Zeitung

Erschienen am: 08.03.2008

 

http://www.baz.ch/druckversion.cfm?objectID=8B9248BE-1422-0CEF-70AF6530C3FA690B

 

Foto BaZ

 

 

Pressemeldung im Originalformat

 

 


 

 

 

07.01.2008

Revier Borna

Frau verletzt Lebensgefährten lebensgefährlich

Rötha. Wegen Meinungsverschiedenheiten gerieten die Tatverdächtige (39) und ihr Lebensgefährte (42) am 06.01., gegen 01:45 Uhr, in ihrer gemeinsamen Wohnung in der Lessingstraße in Streit. Bei dem Streit stach die 39-Jährige mit einem Küchenmesser auf ihren Freund ein, traf ihn im Brustbereich und verletzte ihn dabei lebensgefährlich. Der Mann wurde zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Zum Tatzeitpunkt standen beide Partner unter erheblichem Alkoholeinfluss. Bei der Tatverdächtigen wurde ein Alkoholwert von 2,96 Promille, bei dem Verletzten ein Wert von 1,48 Promille festgestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen

http://www.polizei.sachsen.de/pd_ws/4127.htm

 

 


 

 

 

Pressemeldung

Eingabe: 29.12.2007 - 13:40 Uhr

43-Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt

Marzahn- Hellersdorf

Mit schweren Stichverletzungen kam ein 43-jähriger Hellersdorfer gestern Nachmittag nach einem Streit mit seiner Frau in ein Krankenhaus und wurde dort notoperiert.

Der Mann war gegen 16 Uhr 20 mit seiner Frau in der gemeinsamen Wohnung im Havelländer Ring in Streit geraten. Infolge dessen versetzte die 47-Jährige ihrem Mann zwei Stiche mit einem Messer in den Oberkörper.

Die Frau wurde noch am Tatort festgenommen. Sie wird im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die 5.Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

 

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/91499/index.html

 

 


 

 

 

 

 

Sonntag, 26. August 2007

Jagdszenen im Böhmerwald

Prostituierte verprügelt Förster

Jagdszenen aus dem Böhmerwald: Im Streit um den Platz auf einem Hochsitz hat eine tschechische Prostituierte einen Förster krankenhausreif geprügelt. Der Waidmann habe in der Nacht zu Freitag bei Pilsen seinen Hochsitz besteigen wollen, auf dem aber schon die 33-Jährige geschlafen habe, berichtete die Prager Zeitung "Pravo".

 

Ein Verlassen des luftigen Plätzchens habe die Frau mit den Worten verweigert, sie habe dort schon mehrfach übernachtet und besitze Gewohnheitsrecht. Als der Förster sich gewaltsam Zugang verschaffen wollte, schlug die Prostituierte den 67- Jährigen mit einem Knüppel nieder. Der Mann musste stationär behandelt werden. Der Frau, die ihrer Arbeit auf dem Parkplatz eines nahe gelegenen Friedhofs nachging, drohen acht Jahre Haft.

 

http://www.n-tv.de/843831.html

 

 

 


 

 

 

WEBTIPP

Eine Website über Männer als Opfer von häuslicher Gewalt findet man unter www.dvmen.org. Sie enthält Artikel von Autoren aus Kanada, England, Australien und den USA. In gedruckter Form würde diese Website 800 Seiten umfassen. Dabei findet man aber dank eines geschickt konstruierten Inhaltsverzeichnisses die gesuchten Informationen sehr schnell. Das elfköpfige Autorenteam besteht aus sechs Frauen (darunter Erin Pizzey und Donna Laframboise) und fünf Männern. Neben den bereits bekannten statistischen Erkenntnissen (etwa dass Männer mindestens so häufig Opfer von Gewalt in der Partnerschaft werden wie Frauen) enthält sie viele weiterführende Informationen: Zum Beispiel, dass acht Prozent der weiblichen Opfer von häuslicher Gewalt Dritten darüber berichten, aber lediglich ein Prozent der männlichen Opfer. Oder dass geprügelte Männer nicht nur von der Gesellschaft ähnlich behandelt werden wie in früheren Jahrzehnten weibliche Vergewaltigungsopfer; sie stoßen auf Unglauben, Feindseligkeit und Desinteresse; sondern dass sie auch dieselben Reaktionen entwickeln: beispielsweise geben auch sie sich selbst häufig die Schuld für ihr Schicksal. 

 


 

 

 

 

 

Pünktlich zum Internationalen Aktionstag "Nein zu Gewalt an Frauen", melden sich Frauen unüberhörbar zu Wort

 

Frau droht mit Tötung ihres Ehemannes

Plessa. Ein Ehestreit hat zu einem Großeinsatz der Polizei in Plessa (Elbe-Elster) geführt. Wie gestern die Polizei mitteilte, hatte eine Frau am Abend zuvor die Wache Elsterwerda angerufen. Sie sagte, sie habe eine Waffe und wolle ihren Mann umbringen. Als die 55-Jährige sich weigerte, die Wohnung zu öffnen, brachten Beamte die anderen Mieter des Zweifamilienhauses in Sicherheit. Der 46-jährige Ehemann konnte aus der Wohnung flüchten. Spezialkräfte der Polizei brachten die Frau nach vier Stunden dazu, die Wohnung zu verlassen. Sie wurde festgenommen und wegen psychischer Probleme in eine Klinik eingewiesen. (ddp)

Berliner Zeitung, 23.11.2006, S. 30

 

 

 


 

 

 

Wenn Frauen zuschlagen

 

unter dieser Überschrift ist in "Bild der Wissenschaft" (8/2006, S.52) eine umfangreiche Schilderung erschienen.

 

 

WENN FRAUEN ZUSCHLAGEN

Auch Männer werden zu Opfern häuslicher Gewalt – und keineswegs nur in Einzelfällen. Die Hemmschwelle ist bei Frauen, die selbst schon solche Attacken erlitten haben, besonders niedrig.

 

 

http://bdw.wissenschaft.de/bdw/heft/liste.html

 

 

 

 


 

 

Gewalt gegen Männer in Intimbeziehungen

 

Sehr geehrte Herren,

 

ich schreibe meine Abschlussarbeit in Sozialwissenschaften über „Häusliche Gewalt gegen Männer in heterosexuellen Intimbeziehungen – spezifische Probleme von Männern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind bzw. waren“.

Um möglichst gute Ergebnisse zu bekommen und damit auf die Relevanz von Hilfseinrichtungen aufmerksam machen zu können, benötige ich Interviews mit Männern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind bzw. waren.

Aufgrund dessen würde ich Sie bitten meine Kontaktanzeige, welche sich im Anhang befindet, auf Ihrer Website zu veröffentlichen. Weiterhin wäre mir sehr geholfen, wenn Sie mir Kontaktadressen zukommen lassen könnten, an die ich mich wenden kann, um Teilnehmer für meine Studie zu finden.

 

Herzlichen Dank im Voraus

 

M.f.G. Katrin Schulz

 

Katrin Schulz

Prenzlauer Allee 194

10405 Berlin

katrin@lunatica.net

 

 

02/2006

 

 


 

 

 

 

Wir suchen Betroffene für eine neue Fernsehsendung!

 

Ich bin Redakteur der neuen Fernsehsendung "Lebe Dein Leben! – Life-Coaching mit Detlev D! Soost“. Die Dokumentationsreihe mit dem Berliner Moderator wird ab Ende Februar auf PRO 7 gesendet. Für die Sendung sind wir auf der Suche nach Menschen, die sich in einer schwierigen Situation in ihrem Leben befinden. Darunter fällt auch der Themenbereich, für den die Männerberatung bzw. das Männerhaus Berlin zuständig sind. Insbesondere würden wir gerne von Betroffenen, die als Männer von ihren Partnerinnen geschlagen wurden, die Problematik erläutert bekommen. Trotz der Zunahme an solchen Fällen erscheint diese Problematik in der Öffentlichkeit noch als ungewöhnlich, wozu eine Aufklärung hilfreich wäre. Im Übrigen sind auch Fälle aus anderen Problembereichen willkommen.

 

Für die genannte Sendung suchen wir speziell Menschen im Alter von Mitte 20 bis etwa 40 Jahren. Der Betroffene sollte die Schwierigkeiten erläutern und mit den verschiedenen Drehtagen wird eine Entwicklung in der Problembewältigung gezeigt.

 

Der Moderator ist Vermittler, Freund und Unterstützer. Er möchte motivieren und eine Stütze sein. Intention im Sinne des Betroffenen ist es, das ihm konkret geholfen werden kann. Der Moderator wird von einem ausgewählten Psychologen und einem Kamerateam begleitet. Gerne würden wir die Personen an fünf Drehtagen innerhalb eines Zeitraums von etwa einem Monat begleiten. Die Dreharbeiten dauern mehrere Stunden pro Tag, was vom einzelnen Fall abhängt. Die Sendung soll gewisse Problematiken verdeutlichen und einem breiten Publikum veranschaulicht werden.

 

Daher würde ich mich sehr darüber freuen, wenn sich angesprochen fühlende Betroffene bei mir melden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Westerdorf

 

Redaktion "Lebe Dein Leben!"

Janus Entertainment GmbH

Münchener Straße 101

85737 Ismaning

Tel.: +49 (0)89 - 9601-6815

Fax: +49 (0)89 - 9601-6803

thomas.westerdorf@janus-entertainment.de

 

Stand 06.01.2006

 

 

 


 

 

"Blondine erstach ihren Mann beim Advents-Kaffee

Als sie seine Fahne roch, griff sie zum Tortenmesser

 

Hellersdorf - die Bluttat in der Maxie-Wander-Straße in Hellersdorf vom Sonntag nachmittag ... ist aufgeklärt. Blondine Marina Y. (25) war es, die ihren Lebensgefährten Alexander S. (25) mit einem Messer tötete - weil der Mann zu spät und angetrunken zum Kaffee kam.

Das Paar hatte am Sonntag Freunde zum gemütlichen Advents-Kaffee eingeladen. Die Gäste waren da, Kaffee und Kuchen im Wohnzimmer aufgetischt. Die beiden gemeinsamen Kinder spielten mit den Kindern der Freunde auf dem Teppich. Nur Vater Alexander war noch unterwegs. Seine Lebensgefährtin wurde ungeduldig. 

...

Um 15 Uhr klapperte der Schlüssel in der Wohnungstür. Marina ging ihrem Lebensgefährten entgegen, stellte ihn in der Küche zur Rede. Dann merkte sie, daß er angetrunken ist. 

Darüber kam es zu einem heftigen Streit zwischen den beiden. Schliesslich griff die Frau zu dem Messer, mit dem sie zuvor die Torte aufgeschnitten hatte. Sie bedrohte Alexander S., ging mit dem Messer in der Hand ihres ausgestreckten Armes auf ihn zu. Marina Y. stieß ihrem Mann das Messer in die Brust ´Ich wollte ihn doch nur erschrecken`, sagte sie später bei der Vernehmung.

Der schwerverletzte Alexander S. versuchte zu fliehen, schleppte sich noch bis zur Wohnungstür. Im Flur aber brach er blutend zusammen. Die Freunde alarmierten die Feuerwehr. Der Notarzt versuchte vergeblich, den Mann zu reanimieren.

Polizisten brachten die Kinder über den Balkon der 2-Zimmer-Wohung ins Freie. Damit sie nicht an der Leiche ihres Vaters im Flur vorbei mußten. Das Mädchen und der Junge sind zunächst bei ihrer Großmutter untergekommen.

Noch am Sonntag wurde Marina von der Polizei festgenommen. Sie hat ihre Tat gestanden. Gestern Nachmittag erließ ein Bereitschaftsrichter Haftbefehl wegen Totschlags."

"BZ", 29.11.2005, S. 8

 

 

 

 


 

 

Frau sticht Mann in die Brust. 

Friedrichshain - einen 26-jährigen Mann wurde gestern gegen 7.20 Uhr auf der Warschauer Straße von einer 18-jährigen Frau in die Brust gestochen. Der Mann stritt sich mit seiner Begleiterin, die Täterin und ihr Begleiter gingen dazwischen. Unter noch ungeklärten Umständen kam es zu der Stichverletzung, heißt es bei der Polizei.

"Der Tagesspiegel", 27.11.2005

 

 

 

Kommentar maennerrat.de

Zwei Tage nach dem Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2005 sticht eine Frau in Berlin auf offener Straße einen Mann in die Brust. Eine andere Frau tötet am selben Tag in Berlin bei einer Adventfeier ihren Lebensgefährten mit einem Messer. Das hätte leicht schief gehen können - für die Reputation des Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen. Ein Glück, dass die beiden Frauen erst zwei Tage später ausrasteten. So ist noch einmal alles gut gegangen. Kein toter Mann zum falschen Termin.

 

 


 

 

 

Messerstecherei in Hausflur

Wedding - Lebensgefährliche Verletzungen erlitt am Dienstagabend der 50-jährige Thomas K., als er in einem Hausflur in der Jülicher Straße mit einem Messer attackiert wurde.  Die Stiche gingen in die Brust. Als Tatverdächtige wurde eine 39-Jährige festgenommen

 

Der Tagesspiegel, 2.3.05, S. 10, Berlin

 

 

 


 

 

 

 

Intimate Partner Abuse Against Men - Overview Paper

21.02.2005

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

nun liegt die Veröffentlichung von Prof. Eugen Lupri: "Intimate Partner Abuse Against Men - Overview Paper", vor, die er zusammen mit Dr. Elaine Grandin verfasst hat.

Zur Erinnerung: Er wurde beauftragt für Health Canada ein Gutachten zum Thema "Male Abuse" anzufertigen.

Aufgrund von erheblichen Widerständen im eigenen Hause (Health Canada) verzögerte sich die Veröffentlichung um einige Jahre.

Wer genaueres dazu wissen möchte, erhält dazu Informationen aus erster Hand, auf der folgenden Seite:

http://www.maennerbuero-trier.de/seite7-6.htm

 

 

Die nun erfolgte Veröffentlichung von Health Canada können Sie auf der folgenden Seite runterladen.

Intimate Partner Abuse Against Men - Overview Paper

by Dr. Eugen Lupri and Dr. Elaine Grandin

This document provides an overview of the available research findings on the nature and extent of abuse committed by women against their intimate male partners, as well as an examination of the various methods that have been used in that

research. It identifies risk factors and the physical and psychological effects on victims. Finally, it considers issues relevant to prevention and offers suggestions on what individuals (victims, friends and professionals) can do and what resources and services they can access for help. 2004, 13 p.

http://www.phac-aspc.gc.ca/ncfv-cnivf/familyviolence/maleabus_e.html

 

 

Aufgrund einer eigenen Recherche fiel mir auf, das ein umfassendes Beratungsnetz für gewaltbetroffene Männer in Canada offenbar schon seit 2002 existiert.

"Programs and Services for Men Who Are or Have Been Victims of Violence"

http://www.phac-aspc.gc.ca/ncfv-cnivf/familyviolence/pdfs/2002-maledirectory.pdf

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Wilde

 

Diplom-Psychologe

 

Projektleiter & Vorstandsvorsitzender

Talisman Männerbüro Trier e.V.

Beratungstelefon: Gewalt gegen Männer + Büro:

Tel. +49 651 99 18 90 36

Tel. +49 172 68 18 451

Homepage: http://www.maennerbuero-trier.de

E-mail: info@maennerbuero-trier.de

 

 

 


 

 

Liza Minelli

Liza Minelli hat ein neues Problem mit einem Mann: Ihr ehemaliger Chauffeur und Leibwächter hat die US-Sängerin und Schauspielerin verklagt. M‘Hammed Soumayah behauptet in seiner jetzt vor einem New Yorker Gericht eingereichten Klageschrift, die Oscar-Preisträgerin habe ihn `wiederholt geschlagen und angegriffen`. In den zehn Jahren seiner Arbeit für Minelli sei er außerdem `gegen seinen Willen zu sexuellen Kontakten gezwungen worden` Die 58-jährige Schauspielerin (,Cabaret`) hatte sich erst im vergangenen Jahr von ihrem Ehemann David Gest getrennt, der Minelli ebenfalls verklagt hatte, weil er angeblich von ihr geschlagen wurde. AFP

aus: "Tagesspiegel", 14.11.2004

 

 


 

 

Nicht alltäglicher Ehestreit

Mit "Emily" durch Basel

Ein nicht alltäglicher Ehestreit ist am Samstag in der Schweizer Stadt Basel glimpflich ausgegangen: Ein Mann war mit seiner wütenden Ehefrau auf der Kühlerhaube seines Autos durch die Stadt gekurvt. Die Frau war nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit einem Messer bewaffnet und hatte zuvor einen Reifen des Wagens zerstochen.

 

Mit plattem Reifen und seiner "Emily" als "Kühlerfigur" fuhr der Mann zur nächsten Polizeiwache, die jedoch nicht besetzt war. Er setzte seine Fahrt fort und wurde erst gestoppt, als er falsch durch eine Einbahnstraße fuhr. Das getrennt lebende Ehepaar war in Streit geraten, als der Mann seine Kleider aus der Wohnung der Frau abholen wollte.

Samstag, 17. Juli 2004

ntv - Der Tag

 

 

 


 

 

 

 

 

 

20-jährige Fatbarda muss für Mord an ihrem Bruder acht Jahre ins Gefängnis

Die 20-jährige Fatbarda A. muss jetzt wegen dem Mord an ihrem Bruder für acht Jahre ins Gefängnis, so urteilte jetzt jedenfalls das zuständige Jugendgericht. Der 40-jährige Mittäter und Anstifter Heinz M. muss dagegen sogar lebenslang in den Knast.

Fatbarda hatte ihren 25-jährigen Bruder Besnik mit mehreren Kopfschüssen getötet. Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass die zur Tatzeit 16-Jährige ihrem älteren Freund hörig gewesen sei, außerdem kam die Tatwaffe von Heinz M.

05.03.2004

www.shortnews.de/start.cfm?id=505157

www.express.de

 

 


 

 

Die „Berliner Morgenpost“ berichtete am 29. Februar 2004 ausführlich über häusliche Gewalt gegen Männer anhand eines Fallbeispiels:

„1998 ermittelte eine Berliner Polizeidirektion, dass Männer 13,6 Prozent der Opfer häuslicher Gewalt stellen. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

Aber um sie aufzuhellen, müssten Männer zwei Schritte unternehmen, sagt Kriminalhauptkommissarin Martina Linke: Erstens sich und anderen eingestehen, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind und sich zweitens zu einer Interessengruppe zusammenschließen. ‚Erst wer - wie Frauengruppen vor mehr als 30 Jahren - seine Forderungen öffentlich formuliert, kann etwas ändern.’ Christian G. ist noch nicht so weit:

‚Ich habe genug Häme eingesteckt. Statt zur Polizei zu gehen, hätte ich beim ersten Mal besser zurückgeschlagen. Dann hätte ich meine Ruhe statt ein Trauma.’“

http://morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040229/berlin/story662692.html

 

 

 

 

 

 

Wenn Frauen zu Furien werden

 

Auch Männer werden zu Hause verprügelt - Statt Hilfe bekommen sie oft nur Häme

Von Tanja Laninger

Ein Haus, zwei Autos, zwei Töchter, eine gut bezahlte Arbeit als Ingenieur: Christian G. hat erreicht, wovon viele Männer träumen. Doch das Familienleben wurde für ihn zum Albtraum, weil es von Ehefrau Maria statt Streicheleinheiten nur noch Beschimpfungen und Prügel gab. Jetzt sehen sich beide nur noch vor Gericht.

"Am Anfang schwebte ich wie auf Wolken. Ich habe aus Liebe geheiratet", erinnert sich der 47-Jährige. Das liegt 17 Jahre zurück. 1992 bringt Maria ihre zweite Tochter zur Welt - und alles ändert sich. "Sie war nur noch unzufrieden, übellaunig und missgünstig", sagt Christian. Das Paar streitet immer häufiger, geht in Therapie - ohne Erfolg.

Im März 1998 schlägt sie das erste Mal zu. "Ich habe mir ein Modellauto gekauft - von Wiking. Sie findet das überflüssig und zu teuer, fordert mehr Taschen- und Haushaltsgeld, schreit und schlägt mir plötzlich mit der Faust ins Gesicht." Christian G. ist fassungslos. Er gibt den Hormonen die Schuld, schickt seine Frau zum Arzt. Die weigert sich, behält aber die Faust in der Tasche - neun Monate lang.

Zu Weihnachten folgt der nächste Angriff. Die Abstände werden kürzer, Christian G. gerät unter Dauerbeschuss. Immer wieder brüllt und schlägt seine Frau auf ihn ein, "mal mit einem Biberschwanz-Dachziegel, mal mit einer Wurstpackung". Als sie im Februar 2002 mit einem Hausschuh auf ihn und die ältere Tochter losgeht, ruft er die Polizei. Der ersten Anzeige folgen weitere, inzwischen sind es sieben. G. beantragt beim Familiengericht eine Verfügung, um seine Frau vom Haus fern zu halten. Doch die Richterin redet ihm das aus. Was er bitter bereut, denn der "Fehler" trägt ihm weitere Prügel und Psychoterror ein, bis seine Frau Ende April 2003 endlich auszieht.

Kurz darauf versucht sie, mit Gewalt die Haustür aufzubrechen. Christian G. hat Todesangst und ruft die Polizei. Die weigert sich zu kommen. "Man sagte mir, meine Frau könne so schlimm doch nicht sein." Er nennt weitere Beispiele für unsensible Reaktionen seitens der Behörden: Als er im August 2003 vor Gericht seine blauen Flecken und Wunden zeigt, kommentiert die Amtsanwältin, solche Hämatome habe sie auch schon gehabt. Das Verfahren wird wegen geringer Schuld eingestellt.

"G. ist kein Einzelfall", sagt Horst Schmeil, Begründer des Spandauer Männerhauses, "Frauen genießen die volle Unterstützung der Bürokratie - Männer stehen allein da." Aus der Justiz kommt kein Widerspruch: "Es ist nicht auszuschließen, dass die Ohrfeige, die eine Frau austeilt, als nicht so schwer wiegend empfunden wird, als wenn ein Mann die Frau ohrfeigt", sagt Justizsprecher Michael Grunwald. Jährlich laufen vor Gericht bis zu 4000 Verfahren wegen häuslicher Gewalt - nur ein Sechstel der Beschuldigten ist weiblich. Bei Frauen, die nie zuvor als gewalttätig aufgefallen seien, neigten Ermittler dazu, deren Tat als Ausnahme zu interpretieren und das Verfahren einzustellen - anders als bei Männern, die in der Regel körperlich überlegen seien. "Das ist ein Problem. Aber es entspringt gesellschaftlicher Prägung."

Bei der Polizei geht man gegen diese Haltung vor. Seit vergangenem Jahr gibt es in jeder Direktion Koordinatoren für häusliche Gewalt. Die Mitarbeiter werden intern geschult. "Außerdem überlegen wir, ein Projekt für Verwandte und Freunde von Opfern aufzulegen", sagt Martina Linke von der Zentralstelle für Opferschutz und häusliche Gewalt im Landeskriminalamt. Denn die würden Männer bislang unter Rechtfertigungsdruck setzen.

Genaue Zahlen, wie oft Männer Opfer häuslicher Gewalt werden, gibt es nicht. Das Bundesministerium für Familie lässt gerade eine Pilotstudie erarbeiten. In einem Modellprojekt von 1998 ermittelte eine Berliner Polizeidirektion, dass Männer 13,6 Prozent der Opfer häuslicher Gewalt stellen. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

Aber um sie aufzuhellen, müssten Männer zwei Schritte unternehmen, sagt Kriminalhauptkommissarin Martina Linke: Erstens sich und anderen eingestehen, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind und sich zweitens zu einer Interessengruppe zusammenschließen. "Erst wer - wie Frauengruppen vor mehr als 30 Jahren - seine Forderungen öffentlich formuliert, kann etwas ändern." Christian G. ist noch nicht so weit: "Ich habe genug Häme eingesteckt. Statt zur Polizei zu gehen, hätte ich beim ersten Mal besser zurückgeschlagen. Dann hätte ich meine Ruhe statt ein Trauma."

"Das denke ich manchmal auch", sagt Männerhaus-Gründer Schmeil. Auch er hat häusliche Gewalt erlebt. Seine Frau hatte ihn beschimpft, geschlagen und dreimal mit dem Messer bedroht. "1994 verließ sie unser Haus. Seitdem bringe ich darin Männer unter, die ähnliche Erlebnisse verarbeiten müssen." Sein Männerhaus wirkt mit seinem Holztresen, schief aufgelegten Tischläufern und Pinguinposter an der Wand wie eine Mischung aus Jugendherberge und Junggesellenhaushalt. Drei Zimmer stehen bereit, zur Not können acht Männer unterkommen. Manche bleiben eine Nacht, andere Monate. So wie Gerhard Hanenkamp. Der 55-Jährige sagt: "Horst hat mir geholfen, wieder einen Sinn im Leben zu sehen."

Hier bekommen Männer Hilfe: ... .

 

 

Sonntag, 29. Februar 2004

 

 


 

 

 

 

*Ich hab' Angst vor meiner Frau**

**Gewalt gegen Männer

ZDF, Dienstag, 10.02.2004, 22:45 - 23:15 Uhr

 

 

'Ich liebe sie eigentlich noch immer', der 45-jährige Marcus kann nicht fassen, dass die einst große Liebe unter den Schlägen seiner Frau zerbrochen sein soll. Der Soziologe und selbstständige Unternehmensberater ist jetzt selber ratlos. Dass sich der 1,90 große Mann gegen die Attacken seiner Frau nicht wehren konnte oder wollte, können die meisten einfach nicht begreifen. Schon gar nicht, als er sich in Lebensgefahr befand. Seine Frau wurde inzwischen wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Doch das ist ihm keine Genugtuung. Er gibt die Hoffnung auf einen Neuanfang nicht auf.

Männer als Opfer häuslicher Gewalt sind ein Tabu. Die Scheu ist groß, mit Freunden und Kollegen darüber zu sprechen. Geradezu peinlich. Keiner möchte als Weichei dastehen, als Pantoffelheld. Die Betroffenen glauben daher, alleine mit der Situation fertig werden zu müssen. Die Folgen sind innere Immigration und soziale Vereinsamung. Spezielle Beratungsstellen gibt es kaum. 'Die Erinnerungen kommen immer wieder und verfolgen mich.' Der sportlich wirkende Werner sieht Frauen heute mit anderen Augen, durchaus auch mit Angst und Misstrauen. Der Beamte im Öffentlichen Dienst ist in seinem Job eine Autoritätsperson. Seine Frau verfolgte ihn jahrelang eifersüchtig und immer voller Vorwürfe. Dann kam Gewalt dazu: ein blaues Auge, ein Hörsturz in Folge von Schlägen auf die Ohren. Er floh in seinen Wagen und schlief zunächst dort. Doch wie viele andere Männer in ähnlichen Situationen möchte sich Werner nicht zurückziehen. Er hat sich neu verliebt und will, dass sich in seiner neuen Beziehung nicht wieder die gleichen Fehler einschleichen.

Offizielle Statistiken zählen meist nur männliche Täter. Schlagende Frauen passen nicht ins Schema. Doch allein die Berliner Polizei erfasste 2002 in 7552 Fällen häuslicher Gewalt knapp 1000 Frauen als Täterinnen. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich um ein Vielfaches höher, denn die Betroffenen scheuen sich oft, Anzeige zu erstatten.

Inzwischen werden zumindest in Berlin die Beamten im richtigen Umgang mit aggressiven Frauen geschult.

Herbert Schmeil hat ähnlich gewalttätige Erfahrungen gemacht und ist aktiv geworden. Auf die Initiative des Sozialpädagogen wurde in Berlin das erste 'Männerhaus' ins Leben gerufen. Es bietet Betroffenen für einige Tage Schutz und in einer Selbsthilfegruppe Rat. Der Zulauf ist groß.

 


 

 

 

Projektthema: Häusliche Gewalt

 

Thema der Projektarbeit:

 

Häusliche Gewalt gegen Männer – ein tabuisiertes Problem!

 

vorgelegt von Isabel Weimann

 

 

 

Münster, im Dezember 2003

 

 

Fachhochschule Münster

Projektleiter: Prof. Dr. Lehr

Fachbereich: Polizeivollzugsdienst

Jahrgang: PV III 2001

Einstellungsbehörde: PP Münster

 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

1. Einleitung ..................................................................................................................... 1

1.1 Hinführung zur Thematik ..................................................................................... 2

1.2 Ziel der Projektarbeit ............................................................................................ 3

 

2. Begriffsbestimmung ................................................................................................... 4

2.1 Physische Gewalt ................................................................................................. 4

2.2 Psychische Gewalt ................................................................................................ 5

2.3 Verbale Gewalt ..................................................................................................... 5

2.4 Sexuelle Gewalt .................................................................................................... 6

2.5 Häusliche Gewalt laut IM NRW............................................................................ 6

2.6 Tabu ....................................................................................................................... 7

2.7 Resümee zu den Begriffserläuterungen ............................................................... 7

 

3. Aktueller Forschungsstand der Untersuchungen ................................................... 8

3.1 Vergleichende Untersuchung in den USA von Murray Straus,

Richard Gelles und Susanne Steinmetz ............................................................... 9

3.2 Untersuchung aus Dänemark ............................................................................. 11

3.3 Repräsentative Dunkelfelduntersuchung des kriminologischen

Forschungsinstituts Niedersachsens .................................................................... 13

3.4 Studie der Universität Bielefeld .......................................................................... 14

3.5 Studie der katholischen Universität Eichstätt .................................................... 14

 

3.6 Die Polizeiliche Kriminalstatistik und die Dunkelfeldproblematik ................... 16

 

3.6.1 Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik ........ .......................... 17

 

 

4. Beschreibung und Durchführung der Expertenuntersuchung

4.1 Ziel der Experteninterviews und Begründung der Methoden

unter Einbeziehung der Hypothese ....................................................................... 18

4.1.1 Der Interviewleitfaden zur Expertenbefragung ...................................... 18

4.1.2 Bestimmung und Auswahl der Interviewpartner .................................... 19

4.1.3 Durchführung des Experteninterviews ................................................... 20

 

4.2 Ziel der Opferbefragung und Begründung der Methoden.................................... 20

4.2.1 Der Opferfragebogen .............................................................................. 21

4.2.2 Durchführung der Opferbefragung .......................................................... 21

4.2.3 Darlegung der Datenerhebung und Datenerfassung ............................... 22

4.2.4 Darstellung der Datenverarbeitung ......................................................... 22

 

5. Ergebnisse der Literatur- und Internetrecherche sowie aus den Experten-

und Opferinterviews in Bezug auf die Ausgangsfragestellungen ........................ 23

5.1 Die Rolle/das Bild des Mannes in der Gesellschaft aufgrund

geltender Rollenerwartungen ............................................................................. 23

5.2 Die Rolle/das Bild der Frau in der Gesellschaft aufgrund

geltender Rollenerwartungen ............................................................................ 25

5.3 Charakteristika des männlichen Opfers ................................................................. 26

5.4 Der Umgang mit der Gewalterfahrung ................................................................ 28

5.5 Die Macht der Täterin und die angewandten Gewaltformen ............................... 29

 

6. Ursachen der Gewalt ............................................................................................... 33

6.1 Gewaltverhalten als gesellschaftsimmanentes Phänomen........................................ 33

6.2 Die unterschiedliche Sozialisation der Geschlechter als Erklärungsansatz für das Gewaltverhalten ................................................................................... 34

6.3 Die Lerntheorien zur Erklärung von Gewaltverhalten ............................................. 36

6.4 Traumatisierungen als Erklärungsansatz für Gewaltverhalten ................................ 37

6.5 Die verzerrte Darstellung in den Medien als Erklärungsansatz

für Gewaltverhalten ........................................................................................... 38

6.6 Stressoren als Ursachen von Gewaltverhalten ...... .................................................. 39

 

7. Anregungen und Verbesserungsvorschläge für die polizeiliche Praxis .............. 39

 

8. Resümee ................................................................................................................... 42

 

 

 

 

9. Abkürzungsverzeichnis ........................................................................................... 45

 

10. Literaturverzeichnis ................................................................................................ 46

10.1 Internetquellen ................................................................................................. 50

10.2 Zeitschriften/Zeitungen .................................................................................... 52

10.3 Weiterführende Literatur ................................................................................. 53

 

 

 

 

Die Arbeit kann bestellt werden bei:

 

Isabel Weimann

Wykstr. 1

48153 Münster

 

 


 

 

Frau beißt Mann

Der "Berliner Kurier" vom 10.12.02 meldet eine Beißattacke der US-amerikanischen Popsängerin Pink:

"Auch Pink hat Ärger mit ihren Zähnen. Sie biss einen ihrer Bodyguards derartig heftig, dass dieser wie ein angeschossener Hund brüllte und im nächsten Krankenhaus behandelt werden musst. Grund für Pinks Attacke: sie war volltrunken und stinkesauer, dass ihre Security sie von einer australischen Hotelbar holen wollte, auf der sie ausgelassen tanzte."

 

 


 

 

 

Frankfurt an der Oder setzt gewalttätigen Frauen mit Steuermitteln ein Denkmal

 

Der Bildhauer Horst Engelhardt aus Eichwerder im Bundesland Brandenburg hat im Auftrag der Stadt Frankfurt/Oder  die Brunnenplastik "Prügelndes Weib" geschaffen.

Die Lokalzeitung "Märkischer Markt" aus dem Landkreis Oder-Spree schreibt in ihrer Ausgabe vom 16./17.10.2002: "An schönen Frauen kommt Engelhardt - künstlerisch gesehen - nicht vorbei. `Warum auch. Es gibt doch, auch in der Kunst, nichts an- und Erregenderes als Frauen. Frauen sind eine Faszination. Jede ist für mich wie ein Gemälde.` Vor einer neuen Skulptur für den neuen Marktbrunnen in Frankfurt (Oder) bleibt der 51-Jährige kurz stehen. ´Prügelndes Weib` nennt Horst Engelhardt die gewagte Plastik. eine Frau drischt auf den am boden kauernden Ehemann ein. Der hält in der einen Hand die Bierpulle, in der anderen das Handy. Nebenbei übergibt er sich. ´Grund des Desasters ist, dass der Gute eine Sexnummer anwählte´, beschreibt der Künstler die drastische Szene - und lacht wieder schallend. Horst Engelhardt zählt zu den gefragtesten Künstlern Ostdeutschlands ..."

 

 

Kommentar maennerrat.de:

Ob der Künstler mit der Plastik eigene Lebenserfahrungen verarbeiten will, seine eigene Mutter oder die eigene Ehefrau gewalttätig war, wissen wir nicht. Dass aber eine Stadt in Deutschland für die Darstellung weiblicher Gewalt gegen Männer Geld ausgibt, und dies nicht etwa als Mahnmal, sondern offenbar als witzig gemeinter Kultureinlage, ist ein Skandal. Man stelle sich das einmal umgekehrt vor, eine Plastik, bei der ein Ehemann seine Frau verdrischt, der Oberbürgermeister von Frankfurt/Oder, wäre keine 7 Tage mehr im Amt.

 

 


 

 

Grausiges Ende einer Ehe

Eine Frau in Kalifornien hat ihren Ehemann so heftig gebissen, dass der 65-Jährige sechs Tage später verstarb. ‚Sein Tod resultierte aus den Bissverletzungen', sagte der Polizist Al Carter der Zeitung ‚Modesto Bee'. Der an Diabetes und Herzschwäche leidende Mann soll mehr als 20 tiefe Bisse erlitten haben. Die 45-jährige Ehefrau befindet sich in Untersuchungshaft.

Dem Mann war es gelungen, während der Attacke die Polizei zu alarmieren. Auf dem Notruf-Mitschnitt sind die Schreie des Opfers zu hören. Auch die Beamten, die dem Mann zu Hilfe kamen, wurden von der Ehefrau mit Bissen angegriffen. Die Frau war angeblich in Rage geraten, nachdem der Mann ihren sexuellen Forderungen nicht nachgekommen war."

http://www.n-tv.de/3073564.html

sowie unter

http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/lebenstil/kulinarisches/55246&datei=index.php

 

unter Berufung auf dpa.

10/2002

 

 


 

 

Freund bekam Ziegelstein von Freundin (auf den Kopf)

"Berlin. Eine 48-jährige Frau, die ihren Lebensgefährten mit einem Ziegelstein und einem Messer umgebracht hatte, ist gestern von dem Landgericht zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Die Frau hatte den Freund mehrfach auf den Kopf geschlagen und etwas 50-mal zugestochen. dpa"

aus: "Die Tageszeitung", 19.6.2001

 

 


 

 

 

"Frauen und keine gewalt?

sie tun es doppelt, wie ihr wesen zuläßt "ambivalent"seelisch und körperlich Forschen sie nach: in den siebziger jahren ist einen jungen Italiener in Düsseldorf von einer frau erstochen worden, er erlitt eine Lungenverletzung. Drei Tage intensivstation, künstliche komas, 40 tage krankenhausaufenthalt, heute noch fühlt er Ameisen in der linke brustkorb, punktion, keine luft mehr. Seine schuld: Er wollte nicht mehr im Düsseldorfer Puff übernachten.
Ihre strafe: Sie war ausländerin, nach den prozess würde sie ausgewiesen, das war´s, ich war´s, den jungen Mann ! 
Frauen und keine gewalt ! soll ich mich vielleicht jetzt noch mit zweiundfünfzig an ihren witzen Kaputtlachen? Ich denke nicht! keine frau ist so witzig und so schön das ich ihr den gefallen tue.
In diesem sinne.

Sollten sie noch problemen mit beweismaterial haben, kann ich ihnen noch etwas über meiner mutter erzählen, Wie sie z.B. eine Essgabel in meiner linke hand rammte, ich aus den Fenster sprang um ihr zu entkommen, drei meter tiefer stellte ich mit entsetzen fest, das Verdammte ding hängt immer noch an meiner Hand, mit sechs jahre so alt war ich damals,habe ich in eine kuhstall übernachtet aus angst vor meiner mutter.
erfunden ? natürlich !!!!
Frauen sind ja soooo lieb und männer sind so gewalttätig.

Alles Klar?
viele gruße franco 

Franco Brignola
Geb. Rom Italien 03 Mai 1948


Posteingang bei maennerrat.de am 10.8.2000

Absender ist uns bekannt.

 

 


 

 

"Wenn Frauen zu sehr lieben"

London (dpa) - «Posh Spice» Victoria hat gestanden, ihren Ehemann David Beckham blutig geschlagen zu haben. Sie habe so feste gehauen, dass sie ihm den Mund innen aufgerissen habe. Aber selbst als das Blut über sein Kinn lief, sei sie noch wütend gewesen, schilderte Ex- Spice Girl in ihrer Autobiografie. Der Grund für ihren Wutausbruch waren Zeitungsberichte, wonach Beckham eine andere Frau geküsst hatte.

Posteingang 2.9.2001

 

 


 

 

Alices Geständnis

 

"Ich gestehe, ich habe zwei-, dreimal in meinem Leben einen Mann geohrfeigt. Allerdings hatte ich die Intelligenz, nur Männer zu ohrfeigen, die so gut erzogen und sanft waren, dass sie nie zurückgeohrfeigt haben."

Alice Schwarzer, nachzulesen hier:

http://www.facts.ch/stories/0123_ges_emma.htm

 (Man stelle sich einen männlichen Prominenten vor, der von sich sagt: "Ich war clever genug, nur Frauen zu schlagen, von denen ich wusste, dass sie sich nicht wehren würden." Ob man einen Mann mit dieser Einstellung auch als Vorkämpfer eines besseren Mann-Frau-Verhältnisses präsentieren würde?)

Arne, 9/2001

 

 


 

 

 

Lebensgefährten monatelang angekettet

 

Rio de Janeiro (rpo). Eine ungewöhnliche Geisel hat die Polizei der brasilianischen Gemeinde Sarandi im südlichen Bundesstaat Parana gefunden. Der 51-jährige Ecedir Bueno war monatelang von seiner Lebensgefährtin in einem verdunkelten Schlafzimmer angekettet worden.

Wie brasilianische Medien am Dienstag (Ortszeit) berichteten, fand die Polizei Ecedir Bueno in einem "bedauernswerten gesundheitlichen Zustand". Bei der Festnahme habe die 39-jährige Hausfrau Maria Leite jede Schuld von sich gewiesen. Ecedir sei sehr gewalttätig gewesen, rechtfertigte sie sich.

Die Polizei widersprach: "Der Mann ist schüchtern und so ängstlich, dass er sich sogar vor seinem eigenen Schatten fürchtet". Nachbarn, die die Frau angezeigt hatten, sagten, die Hausfrau habe ihren Lebensgefährten während der viereinhalbjährigen Beziehung immer wieder verprügelt. Sie hätten sich aber zunehmend Sorgen gemacht, als Bueno im Februar arbeitslos wurde und plötzlich verschwunden blieb.

Das Opfer wurde mit schwerer Unterernährung und verschiedenen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Der Mann sei seit mindestens 90 Tagen nicht mehr gewaschen worden. Er werde mindestens eine Woche brauchen, um sich einigermaßen zu erholen, hieß es.

http://www.bbv-net.de/news/journal/2001-0704/ketten.html

 

siehe auch in: "Neues Deutschland", 5.7.01

 

 


 

 

Ehemann wurde jahrelang misshandelt - Am Schluss war er blind

Hätte ein Nachbar den 46-jährige Wolfgang F. aus Bottrop nicht dazu überredet endlich Anzeige gegen seine Ehefrau zu erstatten, wären die Misshandlungen sehr wahrscheinlich weitergegangen. Jahrelang schlug seine 43-jährige Frau Gabriele auf ihn ein.

Mit Schuhen und Fäusten schlug sie wegen Nichtigkeiten auf seinen Kopf ein. Zunächst verlor er sein rechtes Augenlicht. Bei einer weiteren Attacke zerriss sein linker Augapfel und er erblindete beidseitig. Sie erhielt bereits 1997/98 Bewährungsstrafen.

Dennoch blieb er bei ihr - aus Liebe. Geringe Frustrationstoleranz und hohes Aggressionspotential bescheinigt ein medizinisches Gutachten der Ehefrau, welche sich derzeit freiwillig in der Psychiatrie aufhält. Das Urteil: Haft von 3 J. und 10 Monaten.

23.05.2001, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

 

 


 

 

 

"Technischer K.o.

Wie die Boxerin Regina Halmich Stefan Raab verprügelte

Nein, es sah gar nicht gut aus. Schon in der ersten Runde musste der nach eigenen Angaben "untrainierte" und mit freiem Auge erkennbar übergewichtige Stefan Raab mehrere Treffer einstecken. In der dritten Runde verpasste ihm Regina Halmich, regierende Weitmeisterin im Junior-Fliegengewicht, eine blutige Nase. In der vierten Runde wanderte der Moderator von "TV-Total" wiederholt knapp am K.o. vorbei. In der fünften Runde wollte der Ringrichter das unwürdige Schauspiel zwei Mal abbrechen, so doll verprügelte die 51-Kilo-Frau den 87-Kilobrocken.

Dass Halmich doch nur nach Punkten und nicht durch K.o. gewann, daran ist das Gejohle des Publikums im Kölner Colosseum Schuld, das Raab immer wieder anfeuerte und den Ringrichter vom an sich notwendigen Abbruch abbrachte. Wenn die Kamera nahe an Raabs rotfleckiges Gesicht zoomte, sah man, dass er es ernst meinte. Soweit das Sportliche.

Das Ökonomische: Durchschnittlich 7,6 Millionen Menschen hingen beim "TV-Total-Boxkampf des Jahres" vor dem Fernsehschirm. Dreimal so viele wie an normalen Sendetagen der Comedy-Reihe. Und der Marktanteil von jenseits der 38 Prozent stand denen von echten Boxkämpfen um nichts nach. Insoweit war die blutende Nase eine lohnende Investition für den Moderator, dessen Sendung, seit sie vier Mal pro Woche ausgestrahlt wird, quotenmäßig ebenfalls ziemlich schwächelt.

Das Gesellschaftliche: Der Kampf zeigte, dass Frauen Männer auch verprügeln können. Sie müssen noch nicht einmal besonders groß sein, es reicht, wenn sie trainiert sind. Und der Kampf zeigte, dass Männer vor allem eines gut können: in Deckung gehen und sich die Fäuste vors Gesicht halten.

..."

MARKUS HUBER

in "Der Tagesspiegel", 24.3.01

 

 

 

Kommentar maennerrat.de: 

Unvorstellbar, dass es zu einem öffentlichen Boxkampf zwischen einem männlichen Fliegengewicht und einer weiblichen Fernsehmoderatorin kommen würde, in der der männliche Boxer die weibliche Moderatorin bis kurz vor dem K.o. schlägt. Ein Sturm der Empörung würde durch Deutschland fegen. Werden Männer dagegen von Frauen öffentlich geschlagen ist das allemal eine hohe Einschaltquote wert.

 

 


 

 

Bewaffneten Frauenwiderstand und Todesstrafe für männliche Vergewaltiger

"Impressionen vom 26. feministischen Juristinnentag"

Eva Kocher / Sibylle Raasch

in: "Kritische Justiz" 2/2000

"... Besonders der Start am Freitagabend gestaltete sich problematisch. Mit Samirah Kenawi hielt eine Naturwissenschaftlerin aus Ostberlin den Eröffnungsvortrag zur Entstehung, Entwicklung und Zerfall nichtstaatlicher Frauengruppen in der DDR. ...Am Ende kam es dann fast zum Eklat, als die Referentin enttäuscht von den aus ihrer Sicht nicht eingelösten Versprechen westlicher Öffentlichkeit und Demokratie spontan über bewaffneten Frauenwiderstand und Todesstrafe für männliche Vergewaltiger resümierte. ..."

 

Downloads auf www.uni-leipzig.de/~femtag

 

 


 

 

Hoden abgebissen - Sechs Monate Gefängnis

"Die Frage stellt sich wer unsensibler war: Die Britin Denise Carr, die dem Ehemann ihrer besten Freundin einen Hoden abgebissen hatte, oder aber das Opfer, das das fehlende Stück zunächst  gar nicht vermisst. Jetzt wurde die Frau zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt. Der Tathergang: Carr und ihre Freundin Shelley Hutchinson waren ausgegangen. Bei ihrer Rückkehr war es zwischen Shelley und ihrem stark angetrunkenen Ehemann Neil zu Handgreiflichkeiten gekommen. Denise wollte ihrer Freundin helfen und biss zu, als Neil sich auf sie setzte, um sie ein Schach zu halten. Erst als die Polizei am Tatort eintraf, wurde das Corpus delicti unter einem Bild im Wohnzimmer entdeckt. Alle ärztliche Kunst war vergebens. Der Hoden liess sich nicht wieder annähen."

aus: "Sexualmedizin", 1/2001, S. 37

 

 


 

 

 

 

Föhn in die Wanne geworfen

Eine 43-jährige Frau hat am Dienstag in einer Wohnung in der Weddinger Liebenwalder Straße offenbar versucht, ihren ehemaligen Freund zu töten. Die Polizei nahm sie wegen des Verdachts des versuchten Totschlags fest. Der 49-jährige Mann hatte nach Polizeiangaben gebadet, als seine ehemalige Freundin einen eingeschalteten  Föhn in die Wanne warf. Das Opfer überlebte demnach nur, weil die Frau wenig später den Stecker zog. Als Motiv werden Partnerschaftsprobleme vermutet.

Berliner Zeitung 6.7.00

 

 


 

 

Ehestreit - Frau verprügelt ihren Mann


Südländer sind für ihr Temperament bekannt - allen voran die Italiener, was eine 39-Jährige diese Woche unter Beweis gestellt hat. Die getrennt von ihrem Ehemann lebende Frau passte den Noch-Gatten vor der Schule des gemeinsamen Sohnes ab und machte sich offenbar wie eine Furie über den 42-Jährigen her. Nach einer Mitteilung der Polizei kratzte, schimpfte, schlug und biss die Frau den Mann, der das alleinige Sorgerecht für den Buben hat. Der Mann soll sich dagegen abwehrend verhalten und den Wutausbruch seiner Noch-Ehefrau gefasst ertragen haben. Selbst als die Polizei auf den Plan trat, zügelte die Frau ihr Temperament nicht und wütete sogar im Streifenwagen weiter, bis sie gefesselt wurde. In ihrem Bewegungsdrang gehindert, bediente die Frau sich aber ihres ganzen Vorrats an Kraftausdrücken.


http://www.suedwest-presse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20000714ul_loka0020.htm

 

 


 

Frau stach zu

"Mehrere Schnitt- und Stichverletzungen fügte gestern gegen 1 Uhr eine 28-Jährige ihrem 36-Jährigen Ehemann in der gemeinsamen Wohnung in der Torstraße in Mitte zu. Zuvor hatten sich die beiden Mosambikaner heftig gestritten. Der Mann ist inzwischen außer Lebensgefahr, die Frau wurde festgenommen."

Berliner Morgenpost, 15.2.00

 

 


 

 

GEWALTTÄTERIN GEHT AUF EX-MANN UND AUF POLIZISTEN MIT MESSER LOS

Eine ap.-Meldung vom 16. Juli 2001:

"Eine wütende Ehefrau wurde in Aschaffenburg von der Polizei erschossen. Die 26-jährige Senegalesin hatte einen Polizisten mit einem Brotmesser an der Hand verletzt. Als sie es trotz Aufforderung nicht fallen ließ, schoss ein Polizist und traf ihren Oberkörper. Sie starb später in einer Klinik. Die Frau war mit Gewalt in die Wohnung ihres von ihr getrennt lebenden Mannes eingedrungen. Da sie nicht gehen wollte und es zum Streit kam, rief der körperlich weit unterlegene Mann um Hilfe. Die Beamten versuchten die sehr kräftige Frau zu beruhigen. Dann sprang sie aber auf, griff ein Brotmesser und stach auf den Beamten ein."

 

Im Original trägt die Meldung natürlich nicht die Überschrift GEWALTTÄTERIN GEHT AUF EX-MANN UND AUF POLIZISTEN MIT MESSER LOS, sondern POLIZEI ERSCHIESST WÜTENDE EHEFRAU. Interessant welch völlig unterschiedliche Vorstellungen man von Täter und Opfer hat, wenn man nur diese beiden Überschriften vergleicht. Woran das nur liegen mag?

 


 

 

“Wenn ich nur einmal zugeschlagen hätte . . .”

Amtsgericht verurteilte Mutter und Tochter zu Bewährungsstrafe, weil sie 51-Jährigen verdroschen hatten

HASSFURT. Die Rollenverteilung passte nicht zum äußeren Erscheinungsbild. Da saßen eine 48-jährige Frau und ihre Tochter, beide zierlich wirkend, und dort stand ein 51-jähriger Mann, breitschultrig, von kräftiger Statur. Der Mann war das Opfer, die beiden Frauen die Täter. Sie hatten nach Überzeugung des Strafgerichts am Amtsgericht Haßfurt den 51-Jährigen verdroschen und wurden dafür zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Die Verhandlung im Amtsgericht offenbarte Blicke in die Abgründe familiären Lebens. Der 51-Jährige ist nämlich der Noch-Ehemann der 48-jährigen Angeklagten und Stiefvater der 25-jährigen Mitangeklagten.

Der Fall, um den es ging, spielte sich im Mai in einem Dorf im Maintal ab. Der 51-Jährige und seine Noch-Gattin (sie leben getrennt voneinander) haben einen gemeinsamen, knapp vierjährigen Sohn, für den sie damals das gemeinsame Sorgerecht hatten. Dem Vater war vom Familiengericht ein Umgangsrecht eingeräumt worden: Er durfte am Tag zwischen 14.45 und 17.30 Uhr seinen Sohn besuchen, der bei der Mutter untergebracht war.

An jenem Mai-Tag erschien der Vater pünktlich am Anwesen seiner Frau, um den Sohn abzuholen. Die Mutter hatte ihn angezogen. Nur: Der Kleine wollte nicht, und er rannte ins Haus.

Als Schuldige für dieses Verhalten seines Sohnes hatte der 51-Jährige schnell seine Frau und seine Stieftochter ausgemacht. Sie hetzten den Buben gegen ihn auf; deshalb wolle er nicht mit, schimpfte er. Die Mutter konterte, der Junge habe Angst vor seinem Vater, und wenn der Kleine nicht mitgehen wolle, dann bleibe er eben im Haus.

Heftiger Wortwechsel

Aus einem anfänglich noch in ruhigem Ton geführten Gespräch entwickelte sich ein heftiger Wortwechsel. Ausdrücke wurden gebraucht, die nicht druckreif sind, und schließlich wurde es handgreiflich. Wie die tätliche Auseinandersetzung in Gang gesetzt wurde und verlief, darüber gingen die Darstellungen des späteren Opfers, des 51-Jährigen, und der angeklagten Frauen auseinander.

Das Gericht unter Vorsitz von Richter Roland Wiltschka schenkte den Schilderungen des 51-Jährigen Glauben, wenn auch so manches Detail wohl immer im Dunkel der Geschichte bleiben wird. Nach der Beschreibung des 51-Jährigen griffen die beiden Frauen zu Besenstielen und später einer Schaufel und schlugen vehement auf ihn ein. “Den schlagen wir tot”, soll eine der beiden Angreiferinnen nach seinen Angaben gerufen haben. Die Schläge wurden so heftig geführt, dass ein oder mehrere Besenstiele zerbrachen. Wie oft er mit der Schaufel von der Stieftochter getroffen worden war, vermochte das Opfer nicht mehr zu sagen. Und am Ende wurde er von seiner Frau, wie er darstellte, auch noch mit einer Axt bedroht.

Die Verletzungen, die er davon trug, waren erheblich. Er habe “überall geblutet”, schilderte er, und die Prellungen seien noch drei oder vier Wochen zu spüren gewesen. Ein Polizeibeamter von der Inspektion Haßfurt, die alarmiert worden war, bestätigte: Das Erscheinungsbild des blutüberströmten Mannes “war eindeutig”, während die beiden Frauen offensichtlich unverletzt geblieben waren. Zumindest sah der Polizist keine Blessuren.

Die beiden Angeklagten gaben an, sie hätten in einer Art Notwehr zugeschlagen (dass sie geschlagen und getroffen haben, bestritten sie nicht), nachdem der 51-Jährige seiner Stieftochter “a gscheita Schelln” verpasst habe. Die Schaufel will die 25-Jährige nur als Abwehrinstrument in die Höhe gehalten haben. Von einer Axt sprachen die beiden Frauen überhaupt nicht.

“Mords Geboller”

Obwohl die Auseinandersetzung heftig und laut war und für einiges Aufsehen in dem Ort sorgte, will keiner etwas gesehen haben, das über den Verlauf des Streites hätte Auskunft geben können. Eine Nachbarin vernahm, wie sie als Zeugin aussagte, “ein mords Geboller” und Geschrei, das nach ihrer Ansicht von den Frauen stammte.

Die Kardinalfrage während der Verhandlung lautete: Warum hat sich der 51-Jährige nicht gewehrt und zurückgeschlagen? Der Mann bestritt, geschlagen zu haben, und das Gericht glaubte ihm, obwohl er nach eigenem Bekunden leicht mit drei Frauen fertig werden würde.

“Wenn ich nur einmal zugeschlagen hätte, dann wäre der Ofen aus gewesen”, begründete der Mann seine Verhaltensweise. Damit meinte er das Sorgerecht für seinen knapp vierjährigen Sohn. Der 51-Jährige hat nämlich in der Zwischenzeit das alleinige Sorgerecht vom Familiengericht übertragen bekommen, und der Bub lebt bei ihm. Das wäre wohl nicht möglich gewesen, wenn er sich bei dieser Auseinandersetzung als aggressive Person hervorgetan hätte. In der Urteilsverkündung schrieb Richter Roland Wiltschka ihm deshalb sogar eine “gewisse Schläue” zu, dass er sich nicht provozieren ließ.

Flüchten wollte er vom Ort des Geschehens, einem Hof (“Ich lass' mir doch nicht die Huckn vollhauen”). Doch das verschlossene Tor und die Pforte, die er nicht öffnen konnte, versperrten ihm den Weg. Der 51-Jährige wähnte sich sogar als Opfer eines Komplotts. Er behauptete, eine der beiden Frauen habe die Pforte nach seinem Eintreten abgeschlossen, und der Angriff sei kalkuliert gewesen. “Das war alles geplant”, sagte er vor Gericht.

Klären ließ sich diese Behauptung nicht; selbst der Staatsanwalt griff sie in seinem Plädoyer nicht auf. Richter Wiltschka meinte dazu, dass es dem Opfer möglicherweise auch nur nicht gelungen ist, die Pforte zu öffnen -  angesichts der Panik und der auf ihn einprasselnden Hiebe. Der Mann konnte den Schlägen schließlich nur entrinnen, weil der Sicherungsriegel des Hoftores brach und das Tor dadurch aufsprang.

Freiheitsstrafen

Das Gericht verurteilte Mutter und Tochter wegen gefährlicher Körperverletzung zu sechsmonatigen Freiheitsstrafen, ausgesetzt jeweils auf zwei Jahre zur Bewährung. Ferner müssen sie je 60 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und die Kosten des Verfahrens tragen. “Von Notwehr kann keine Rede sein”, machte Richter Roland Wiltschka deutlich, dass er den beiden angeklagten Frauen nicht glaubte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Klaus Schmitt

in "Fränkischer Tag" 1999

 

 

 

http://www.fraenkischer-tag.de/lokales/hassb/e1_56___.htm

 

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Männerbüro Trier zum Thema weiblicher Gewalt gegen Männer

 

 Wenn du in einer gewaltsamen Beziehung lebst, spürst du manche folgender Gefühle

· Angst es jemandem zu erzählen

· depressiv oder gedemütigt

· Angst als Liebhaber gescheitert zu sein

· schuldig, sie verlassen zu haben oder Angst davor allein zurechtzukommen

· wütend, dass sie tun bzw. sagen konnte, was sie tat

· durcheinander, weil sie manchmal lieb und nett ist

· schuldig, sie verlassen zu haben

· frustriert und traurig, weil du versucht hast alles dagegen zu unternehmen

· Angst vor weiterer Gewaltanwendung, wenn Du gehst

· Angst du könntest deine männliche Identität verlieren wenn die Leute erfahren würden, was passiert ist

· besorgt wegen deiner finanziellen Sicherheit

· sie wollte dich glauben lassen, dass du es verdient hast

 

 

Weibliche Gewalt ist:

Jede Verhaltensform, die eine Frau zeigt, um dich zu kontrollieren und damit körperliche, sexuelle so wie psychologische Schäden verursacht bzw. dich in Angst leben lässt. Körperliche und sexuelle Gewalt sind die Gewaltformen, die ganz offensichtlich sind. Stoßen, beißen, mit der Faust schlagen und einsetzten von einer Waffe. Das sind alles Gewaltformen.

Gewalt ist auch, dich zu einem sexuellen Akt zwingen. Drohungen sind auch eine Form von Gewalt.

Andere Formen von Gewalt beinhalten:

Unvorsichtiges fahren, deine Sachen zerstören, dich öffentlich lächerlich machen oder dich demütigen, lügen, dich glauben lassen, du seist dumm oder verrückt, dein Geld kontrollieren, dich von deiner Familie oder Freunden isolieren wollen, deine Kinder oder Haustiere verletzen, dich erpressen, dich wie einen Diener behandeln, Mord- oder Selbstmorddrohungen, dir Drogen geben, dir das Gefühl einer nahe bevorstehenden Strafe zu geben.

Männer berichten oft, dass diese Gewaltformen die heimtückischsten Formen von Gewalt und Mißbrauch sind, weil es schwierig ist diese zu erklären und weil sie meistens als “gewöhnliche Beziehungsprobleme” betrachtet werden.

 

 

 

Es könnte hilfsreich sein, einen Blick auf einige Lösungswege zu werfen, die du bis jetzt eingeschlagen hast

· du wurdest vorsichtig was, wann und wie du etwas sagst

· du hast versucht, mit ihr über ihren Stress, Drogenkonsum oder über ihre Laune zu sprechen

· du hast aufgegeben, das zu tun, was sie beunruhigen könnte

· du versuchst, dein Verhalten an dass, was sie sagt oder will anzupassen · du versuchst, Vereinbarungen zu treffen oder Grenzen zu setzen

Männer! Ihr glaubt verantwortlich zu sein für die Gewalt eurer Partnerin ABER Ihr seid nicht verantwortlich.

Jede Form von Gewalt hat schädliche Folgen. Dein Selbstwertglauben, deine Rechtsauffassung und dein Wahlrecht werden zerstört bei dem ständigen Mißbrauch.

 

Es gibt verschiedene Auffassungen, die zu erklären versuchen, warum Frauen gewalttätig werden

· "Sie hatte eine traurige oder traumatische Kindheit"

· "sie trinkt oder nimmt Drogen"

· "sie hat Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu zeigen"

· sie fühlt sich als Frau unterdrückt"

· "sie kann ihre Wut nicht unter Kontrolle halten"

· "etwas an Dir macht sie gewalttätig"

 

 

DAS SIND ALLES AUSREDEN!

Glaube und vertraue deinen Gefühlen vor kurzem konntest du nicht glauben, dass ihr Verhalten als gewalttätig bezeichnet werden könnte Wenn du dich unsicher fühlst und Angst hast bei ihrer Anwesenheit, dann stimmt etwas nicht. Du kannst es am besten beurteilen wie sicher du sein kannst. Du hast vielleicht keinem über die Gewaltanwendung erzählt Vielleicht hast du es Freunde erzählt, die jedoch deine Gefahr und dein Leid(Not) nicht verstanden haben. Gestehe den Schmerz und das Leid, die der Mißbrauch verursacht.

 

Wir alle erleben Stresssituationen, erfahren Traumata, Wut und Angst, aber eine gewalttätige Frau entscheidet sich gewalttätig zu sein und Kontrolle auszuüben, um ihren eigenen Weg zu gehen. Sie KANN ihre Gewalt unter Kontrolle haben aber sie entscheidet sich dafür, dich zu kontrollieren und zu mißbrauchen. Ganz bewußt gebraucht sie die Gewalt, um deine Wahl zu handeln einzuschränken.

 

Du kannst:

· Mit Freunden reden, denen du vertraust.

· du kannst Sicherheitsvorkehrungen treffen, z.B. einen sicheren Ort schaffen, den du aufsuchen kannst, wenn sie gewalttätig ist, deine Telephonnummer ändern und/oder die Türschlösser austauschen.

· Das Talisman Männerbüro Trier anrufen 

Tel. 0172/68 18 451

 www.maennerbuero-trier.de

 

· Wenn möglich suche dir Zeugen, mache Photos und dokumentiere die Gewalthandlungen. (Wer, was, wann, wo, wie?)

· Schütze die Kinder! Frauen, die Gewalt gegen Männer anwenden, sind auch Kindern gegenüber gewalttätig. In dem Fall rufe die Nummer des örtlichen Kinderschutzbundes an!

Wann und wie können andere Männer Betroffene unterstützen:

· Das Recht für alle Männer auf ein sicheres Leben befürworten

· Wenn sie von gewaltbetroffenen Männern informiert werden, über Frauengewalt innerhalb einer Partnerschaft

· wenn sie Zeuge eines Verhaltens sind, das sie als gewalttätig bezeichnen würden.

· Zuhören, glauben schenken und positive Maßnahme ergreifen, indem sie den betroffenen Mann fragen: "Wie kann ich dir helfen?" und " Was kannst du tun, um dich sicherer zu fühlen?"

 

 

Link zum Thema:

http://www.vix.com/menmag/battered.htm

 

 

 


 

 

 

 

 GEWALT

 

 "Das glaubt dir doch kein Schwein"

 

 Trierer Selbsthilfegruppe "Talisman" hilft Männern, die von Frauen misshandelt  werden.

 

                Von unserer Mitarbeiterin

                DENISE JUCHEM

 

TRIER.

Männer als Opfer weiblicher Gewalt. Das gibt es öfter als  man(n) sich vorstellen mag. Im Trierer Büro Talisman können sich Männer, die Gewalt am eigenen Leib erfahren haben, über ihre Erlebnisse austauschen. Werner Groß (Name von der Redaktion geändert) wurde jahrelang in seiner Ehe misshandelt. "Anfangs hat sie versucht, mich zu überfahren", erzählt er. Seine Frau zog ihn an den Haaren oder schlug ihm auch manchmal eine Flasche auf den Kopf. Doch wenn Werner Groß heute auf seine Ehe zurückblickt, erinnert er sich nicht nur an die körperliche Gewalt, mit der ihn seine Frau verletzt hat. Auch der aggressive Ton, die Lügen und die ständigen Beleidigungen hab ihn sehr verletzt. "Zur Eskalation kam es schließlich, als sie mit einem großen Fleischermesser auf mich losgehen wollte", erzählt Werner Groß. Doch auch diese brutale Attacke hatte den Mann nicht dazu veranlasst, sich von seiner Frau zu trennen oder sich gegen sie zu wehren. Nur ein einziges Mal hat sich Groß gegen seine Ehefrau gewehrt. "Doch irgendwann war das Maß voll. Da hat dann eine einzige Ohrfeige von ihr gereicht, um mir die Augen zu öffnen und mich von ihr zu trennen", erklärt Groß. Seit zwei Jahren ist er mittlerweile von seiner Frau geschieden. Heute versucht er zu analysieren, warum er das alles hat mit sich machen lassen. Er ist davon überzeugt, er sei von klein auf darauf gedrillt worden, Opfer zu sein. Helmut Wilde, Psychologe und Gründungsmitglied des Männerbüros, versteht dies folgendermaßen: "Söhne suchen bei ihren Müttern Wärme, Geborgenheit und vor allem Bestätigung. Später erwarten sie von ihren Ehefrauen Anerkennung für ihre Leistungen." Als Werner Groß seiner Frau mitteilte, dass er seine Geschichte nicht länger für sich behalten möchte, bekam er zur Antwort: "Das glaubt dir doch kein Schwein. Du bist doch größer und schwerer als ich." Im Männerbüro Talisman hat Werner Groß jedoch Männer kennen gelernt, die Ähnliches durchgemacht haben. "Von zehn Männern haben bei uns drei bis vier Gewalt erfahren", erzählt Helmut Wilde. "Ich bin stolz auf jeden Mann, der über seine schrecklichen Erlebnisse spricht, Gefühle zeigt und nicht immer nur versucht, stark zu sein", erklärt Wilde. "Wenn man nicht über das Geschehene reden kann, verliert das Ganze an Glaubwürdigkeit", weiß Werner Groß aus eigener Erfahrung zu berichten. Erst nachdem sich die betroffenen Männer alles von der Seele geredet haben, können sie Abschied von ihrer Opferrolle nehmen, erklärt der Psychologe. Werner Groß weiß, dass seine Ehefrau während ihrer Kindheit selbst Opfer von Gewalt war. Helmut Wilde erklärt, dass es häufig zu einer Opfer-Täter-Verschiebung komme und frühere Opfer selbst zu Tätern würden. Ein großes Anliegen des Trierer Männerbüros ist, das Thema "weibliche Gewalt gegen Männer" aus der Ecke der Fiktion und Lächerlichkeit zu rücken. Gewalt gegen Frauen sei ein allgegenwärtiges Thema. Doch dass Frauen gegen ihre Männer Gewalt ausüben, sei in der Öffentlichkeit fast völlig unbekannt. "Wir wollen jedoch nicht die Gewalttätigkeit gegen Frauen mit unserer Arbeit bagatellisieren", betont Helmut Wilde. Das Männerbüro Talisman, das bereits mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten ist www.maennerbuero.trier-web.de plant ein virtuelles Männerbüro mit eigenem Chatroom einzurichten, in dem sich Männer via Internet über ihre Probleme unterhalten können.

Kontakt: Selbsthilfegruppe im Männerbüro Trier, Thebäerstraße 7, 54292 Trier.  

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Samstag, 15. Januar 2000                                                                   

 

 

Talisman Männerbüro Trier e.V.

Tel 0172 68 18 451

homepage: http://www.maennerbuero-trier.de

 

e-mail: mailto:info@maennerbuero-trier.de

 

 


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