Männergewalt
Gruselkabinett in Mannheim
Wer sich mal so richtig gruseln will, der geht auf die Internetseite der Stadt Mannheim, und ruft unter der vielversprechenden Rubrik "Männer" die Seite http://www.4uman.info/seiten/intro/2.html
Was dann kommt, ist wirklich wohl das übelste was man als Verlinkung auf der Internetseite der Stadt Mannheim aufrufen kann.
"Heute Nacht war es wieder soweit...
Ja, ich hab ihr eine gelangt.
Es ist immer dasselbe Spiel...
sie provoziert -
und ich entschuldige mich hinterher.
...diesmal hat sie meine Blumen verschmäht.
Sie ist überhaupt nicht mehr nach Hause gekommen.
Bleibt einfach weg.
Ihre Kleider und Bücher hat sie sich inzwischen geholt.
Auch das gemeinsame Konto hat sie leer geräumt."
http://www.4uman.info/seiten/intro/2.html
Aber schauen Sie sich das Gruselkabinett einfach selber an und teilen Sie der Stadt Mannheim Ihre Meinung mit.
E-Mail: buergerbuero@mannheim.de
E-Mail: stadtverwaltung@mannheim.de
Internet: www.mannheim.de
14.04.2008
"Arbeit mit gewalttätigen Männern"
- so lesen sich des öfteren die Überschriften zu Presseberichten über eines der wenigen öffentlich geförderten Männerprojekte. Der Titel suggeriert, die so bezeichneten Männer wären pathologisch gewalttätig. Die meisten der so bezeichneten Männer haben jedoch in Konflikt- und Krisensituationen keine angemessene Form der Bewältigung und Konfliktlösung gefunden. (vgl. Fritz Perls "Der Antisoziale und die Aggression" in "Gestalttherapie - Grundlagen". Hilfsangebote für Männer für einen anderen, konstruktiven Umgang mit Konflikten und Aggressionen gibt es in der Regel nicht. Statt dessen wird auf alte "bewährte Mittel" zurückgegriffen, der Staat antwortet auf gewalttätiges Verhalten mit Gewalt. Der Mann kommt hinter Schloß und Riegel und irgendwann wieder raus - ob ihm die Haft zu einem neuen Verhalten verholfen hat ist fraglich - mal abgesehen davon dass Haftplätze eine verdammt teuere Angelegenheit für die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen sind.
Ausländer, jung und männlich - die Friedrich Ebert-Stiftung kümmert sich um das Thema
unter dem Veranstaltungstitel:
SCHLAGgwort Integration - Junge Zuwanderer und Gewalt in Berlin
unter anderem mit den Themen:
Impulsreferat 2:
TATsachen - Gewalt von männlichen jungen Zuwanderern.
Dr. Martin Heßler
Fachhochschule Dortmund
Zusammenhänge 2:
Männlichkeitsbilder, Familie und Erziehung in den Communities von Zuwanderern in Berlin
Dr. habil. Haci-Halil Uslucan
Institut für Psychologie, Universität Potsdam
27.8.2007
9-17.15 Uhr
im Berliner Rathaus
Info und Anmeldung über:
www.fes.de/forumpug
Mail: forumpug@fes.de
Empfehlungen zu Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin
Die von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt beauftragte Arbeitsgruppe "Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin" legt ihren Abschlussbericht und Empfehlungen vor.
Der Bericht und die Empfehlungen der Arbeitsgruppe können bei der Geschäftsstelle der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Klosterstr. 47, 10179 Berlin bestellt werden.
e-Mail: manuela.bohlemann@seninn.verwalt-berlin.de
fon: 9027-2913.
25.04.2007
Gewalt von Männern richtet sich überwiegend gegen andere Männer. Eine Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik Baden-Württemberg 1995-96 zeigt das Anzeigeverhalten bei vermuteten Körperverletzungsdelikten auf. Bei vermuteter männlicher Täterschaft sind in 26.152 der angezeigten Fällen die Opfer männlich, in 8.097 Fälle die Opfer weiblich.
Die Zahlen Täter, Täterinnen, Opfer nach "Tatverdächtige"
| Tätergeschlecht | Opfer männlich | Opfer weiblich |
| männlich | 26152 | 8097 |
| weiblich | 1888 | 2786 |
Daten entnommen aus:
"Soziographische Merkmale von Täter-Opfer-Konstellationen"
Sven Höfer in: "Kriminalistik" 11/00, S. 711-716
"Der Hilflosigkeit dunkelste Seite
Methoden der therapeutischen Arbeit mit gewalttätigen Männern"
Dieter Schmoll
in: "Blickpunkt EFL-Beratung", April 2001, S. 45-54
Autor erreichbar über schmoll@maenner.at
Wie kommt die Gewalt in den Mann?
Es ist schon eigenartig, obwohl die Erziehung und Betreuung von Jungen in der Vergangenheit und überwiegend auch heute noch in der Hand von Müttern und Frauen liegt, Jungen also viele Jahre lang ihrem wohltuenden Einfluss ausgesetzt sind, werden viele Jungen davon nicht etwa friedliche Menschen, wie man vermuten könnte. Schon im Kindergarten fängt der Junge an, andere Jungen und Mädchen zu stören, zu spucken und zu schlagen. Dies setzt sich im Schulalter fort und spätestens in der Zeit der Berufsausbildung wird "die Sau mal so richtig rausgelassen", z.B. mal ein Ausländer verkloppt. Und dann wundern sich alle über die Gewalttätigkeit eines Adolf Hitlers, über die völlige Empathielosigkeit des Atombombenpiloten von Hiroshima oder den jugoslawischen Ex-Diktator Milosevic. Wie kommt bloß die Gewalttätigkeit in den Mann? Vulgärfeministinnen wissen da Bescheid, erstens sind es die männlichen Gene und Hormone, weshalb UN-Sonderbotschafterin Waris Dirie schon mal die Männerkastration empfiehlt oder es ist die böse Männerwelt, die trotz der wohltuenden Dauerbemutterung des Jungen durch sich aufopfernde Frauen, dem Jungen Frauenverachtung und Gewaltausübung beibringt. Die Mütter und Frauen haben jedenfalls mit all dem nichts zu tun.
Simple Theorien aus dem vulgärfeministischen Lager können nichts anbieten, was geeignet wäre, Licht in das Dunkel zu bringen und somit tragen sie trotz gegenteiliger Bekundungen auch nicht zur Gewaltprävention bei. Wenn ein Mann, wie unten beschrieben, die Ex-Freundin und auch die eigene zweijährige Tochter ermordet und anschließend sich selbt tötet, so macht das sehr betroffen.
Doch wie in anderen tragischen Fällen wird man wohl auch hier keine Rekonstruktion der tödlichen Familiendramatik erhalten. Der Fall wird als einer mehr von "Männergewalt" in das eindimensionale Argumentationsarsenal des Vulgärgfeminismus einfließen, gut geeignet Schuldgefühle bei Männern zu schüren, aber ungeeignet, den Dingen auf den Grund zu gehen und Veränderung zu bewirken.
Familiendrama: Mann tötet Freundin und Tochter
"Bei einem Beziehungsdrama in diesem Berliner Wohnhaus sind drei Menschen ums Leben gekommen.
Berlin - Bei einer Familientragödie in Berlin hat ein 26- Jähriger seine Ex-Freundin und die gemeinsame zweijährige Tochter getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen.
"Der Familienvater hat seine ehemalige Lebensgefährtin erschlagen und seine Tochter erdrosselt", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Später habe sich der Täter die Pulsadern aufgeschnitten und sich aus dem Fenster seiner Wohnung in Berlin-Kreuzberg gestürzt.
"Abschiedsbrief gefunden"
"Wir haben am Tatort einen Abschiedsbrief gefunden", sagte der Sprecher. Der junge Mann habe offensichtlich unter der Trennung von seiner 28 Jahre alten Freundin und der Tochter gelitten. Die Frau und das Kind waren erst Stunden nach dem Selbstmord des Mannes in der Nacht entdeckt worden.
Durchsuchung bestätigte Verdacht
Der 26-Jährige hatte sich bereits am Montagmittag aus dem Fenster gestürzt. "Wir wollten die ehemalige Lebensgefährtin über den Tod ihres Ex-Freundes informieren, haben sie aber nicht erreicht", sagte der Sprecher. Am Abend meldeten die Eltern der Frau ihre Tochter als vermisst. "Da haben wir ein Verbrechen vermutet", sagte der Sprecher. Eine Überprüfung der Wohnung der Vermissten bestätigte den Verdacht."
3.9.2002
"Morgen früh hau ich dir eine in die Schnauze" - oder: Männer leben gefährlich
Über Neujahr war ich auf einer Gruppenfahrt in Paris. Die Rückfahrt ging per Liegewagen von Paris nach Berlin. Ich hatte mich nach 22 Uhr noch ins Nachbarabteil begeben, wo wir uns noch ein wenig unterhielten. Gegen Mitternacht wechselte ich wieder zurück in mein Abteil . Meine Abteilnachbar/innen schliefen schon. Auf der untersten Liege war noch frei. Ein paar Sachen lagen noch dort, die ich nach kurzen Überlegen auf eine auf dem Boden stehende Tasche legte. Dann legte ich mich hin, deckte mich zu und schlief ein. Nach einer Stunde wachte ich auf, sah mit flackerndem Feuerzeug einen meiner männlichen Abteilgenossen, der offensichtlich nach den von mir runtergelegten Sachen suchte und hörte ihn auf mich gemünzt fluchen: "Morgen früh hau ich dir eine in die Schnauze." Im ersten Moment reagierte prompt meine Männerkonditionierung - dem Typen Paroli geben. Doch dann verhielt ich mich doch lieber ruhig, denn sein Angebot schien mir durchaus erst gemeint zu sein. Der Mann war zwar Mitte vierzig, aber recht stabil gebaut und mir schon während der Tage davor Kaugummi kauend und mit zuckenden Halsmuskeln aufgefallen. Glücklicherweise machte er seine Drohung am frühen Morgen nicht wahr.
Was lehrt uns die Geschichte? Zu einer Frau hätte der Mann seine üble Drohung mit Sicherheit nicht gesagt, geschweige denn umgesetzt. Fast jeder Mann, dürfte in seinem Leben solche gewalttätigen Drohungen bzw. deren Realisierungen schon mehrmals erlebt haben. Wenn ich kurz überlege fallen mir prompt eine verbale Attacke, zwei Bedrohungen mit Messern, eine mit einer Pistole und einmal Schläge ins Gesicht ein, die ich in meinem Leben schon hinnehmen musste.
Ach so, was ich noch sagen wollte, der Mann ist der Sohn eines früheren hochrangigen DDR-Botschafters. Wie heißt es doch so schön in der Broschüre der Bundesregierung "Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter":
"Gewalt gegen Frauen läßt sich auf keine Schicht und keinen <Tätertyp> eingrenzen. Gewalt gegen Frauen kommt in allen Gesellschaftskreisen - auch den besseren - vor."
Warum sollte dass nicht auch gelten, wenn die Opfer Männer sind, für die die Bundesregierung bislang noch keine Broschüren erstellt hat?
"Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter"
Eine Broschüre von Männern für Männer
7. Auflage, 2000, Bundesministerium für Frauen (und Männer?),
Broschürenstelle: 0180-5329329
Auch wenn noch immer keine Broschüre zum Thema "Gewalt gegen Männer hat verschiedene Gesichter" erschienen ist, so hat die überarbeitete Informationsbroschüre des Bundesministeriums doch wenigstens jetzt auch im Adressteil Adressen aufgeführt, bei denen Männer nicht nur als "Täter" Beachtung finden, u.a. Verlag Männerweg, Männerbüro Göttingen, Mannege e.V., Männerbüro Düsseldorf, Münchener Informationszentrum für Männer, Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern Referat "Männer und Familie, gleichgeschlechtliche Lebensweisen (wieso lesbische Partnerschaften im selben Referat wie Männer und Familie sind, bleibt rätselhaft), und Talismann Männerbüro Trier.
Worüber die Broschüre nicht spricht. Gewalt von Frauen gegen Frauen. Die reicht von Mobbing unter Frauen bis zum Psychoterror gegen die neue Freundin des Ex-Partners.
"Die große Angst vor der Ohn-Macht. Männer und Gewalt"
in: "Männerforum - Zeitschrift der Männerarbeit der evangelischen Kirche in Deutschland"
Nr. 24/2001
Mit Beiträgen von Kurt Möller, Joachim Lempert, Hans Joachim Lenz, Eckhard Käßmann
Im ansonsten guten Beitrag von Kurt Möller wird wieder einmal die These von "der männlich bestimmten Gesellschaft" vertreten, eine These die nicht schon deshalb Wahrheit ist, weil sie in der öffentlichen Diskussion immer wieder stereotyp wiederholt wird. Tatsache ist, das Jungen wie Mädchen bis in das Grundschulalter in einer "weiblich bestimmten Gesellschaft" aufwachsen. Das fast hundert Prozent aller Aufsichtsratsposten in den Führungsetagen der Konzerne und Ministerien männlich besetzt sind ändert daran gar nichts, im Gegenteil, es ist mit die Voraussetzung für die weibliche Dominanz im Bereich der Kinderbetreuung und -erziehung. Aus den Ergebnissen der Kindheitsforschung weiß man welche entscheidenden Prägungen in der (frühen) Kindheit erfolgen. Und das Thema Männergewalt ist gerade ein Beispiel dafür, wie Männer und männliche Jugendliche von Ohnmachtserfahrungen beherrscht werden und zur Stabilisierung der eigenen brüchigen oder nicht vorhandenen männlichen Identität zur Gewalt greifen.
Manne
"Männerforum - Zeitschrift der Männerarbeit der evangelischen Kirche in Deutschland"
Impressum
Herausgegeben vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Männerarbeit der EKD
Redaktion: Hartmut Meesmann, Martin Rosowski (verantwortlich)
Redaktionsbeirat: Heinz-Georg Ackermeier, Gerhard Barth, Hansfried Boll, Dirk Römer, Ulrich Römer
Erscheinungsweise: zwei Hefte im Jahr
Erscheinungsdatum: April/Oktober
Bezugspreis: Einzelheft 8,- DM
Abonnement 14,- DM (zuzüglich Porto)
Anschrift von Herausgeber und Redaktion:
Garde-du-Corps-Straße 7
34117 Kassel
Telefon 05 61/71 01 81
Telefax 05 61/71 01 83
ISSN 0935-1094
Männergewalt und Bundeswehr
Noch immer ist die Bundeswehr eine Männerdomäne. Hier lernt man u.a. das Töten anderer Menschen, besser gesagt das Töten anderer "feindlicher" Männer. Auch Frauen dürfen jetzt bei der Bundeswehr lernen, wie man einen Menschen (Mann) mit Hilfe einer Pistole, eines Gewehres oder eines Panzers töten kann. Das Töten von Frauen wird nicht explizit geübt, wobei klar ist, wenn der Soldat/die soldatin aus 500 Meter Entfernung gut zielt, wird auch eine Frau getroffen werden.
Da mutet die Kampagne der Bundesregierung gegen Männergewalt doch schon recht seltsam an. Einerseits sollen die jungen Männer das Töten lernen (Wehrpflicht) und andererseits sollen sie keine Gewalt ausüben (Gewaltschutzgesetz). Die Doppelbotschaft an den Mann lautet also: Andere Männer töten ja, aber keine Frauen.
Manne, 28.8.2001
Prügel-Joschka: Ich entschuldige mich.
Wie der "Berliner Kurier" am 5.1.01 berichtet, sind aktuell Fotos aufgetaucht, die den jetzigen Bundesaußenminister Joseph Fischer 1973 beim Einprügeln auf einen Polizisten zeigen. Das ausgerechnet die Grünen einen prügelnden Mann zum Bundesaußenminister gekürt haben, verwundert doch sehr. Ist es doch besonders ein Lieblingsthema der GrünInnen, sich auf prügelnde Männer "einzuschießen". Dies scheint aber nur dann der Fall zu sein, wenn sich deren Gewalt gegen Frauen richtet. Wenn es gegen "den Staat", vertreten durch einen männlichen Polizisten geht, kann frau schon mal ein Auge zudrücken. Wenn Fischer 1973 eine Polizistin verprügelt hätte, die es wohl damals noch nicht gab, wäre er heute keine Woche mehr im Amt. Da es aber "nur" ein Mann war, der von ihm verprügelt wurde, drücken Grüne und Bundesregierung sicher schon ein Auge zu. Denn es ist nun mal gesellschaftlicher Konsens, dass Männer Männergewalt zu erdulden haben.
Männergewalt
Nachfolgend eine Einladung zu einer Tagung an der Alice-Salomon Fachhochschule in Berlin
Eigenartigerweise wird zu solchen Veranstaltungen immer der gleiche Mann eingeladen. Gibt es denn in der Bundesrepublik nicht noch andere Männer, die was zum Thema Gewalt im Geschlechterverhältnis sagen können oder liegt es ganz einfach daran, dass man nur die eine Sicht zulassen will: Männer Täter - Frauen Opfer. Zum anderen erstaunt es, mit welcher Vehemenz sich Frauen, insbesondere aus sozialen Berufen dem Thema männlicher Täter, weibliches Opfer widmen. Sicher gibt es dafür wichtige und einleuchtende Gründe, wer wäre schon (zumindest verbal) nicht gerne dabei, wenn es gilt, Gewalt und im besonderen Männergewalt zu verhindern. Und doch drängt sich der Verdacht auf, dass es hier Frauen auch noch um andere, nicht genannte Dinge geht, so vielleicht um offene Rechnungen mit Männern; mit Machtansprüchen, die über Schuldzuweisungen und Schuldgefühle wecken Befriedigung erlangen können und mit dem Bedürfnis der bessere gute Mensch (Frau) sein zu wollen. Doch wir werden es wohl nicht erfahren, sind doch die geheimen Dinge des Bewusstseins der Alltagserfahrung weitestgehend entzogen und bietet erst der geschützte und der Öffentlichkeit entzogene Rahmen von Psychotherapie die Möglichkeit mehr vom Ungenannten zu erfahren.
Manne, 24.10.2001
Unsere Buchempfehlung:
"Weiblicher Narzißmus"
Bärbel Wardetzki
Kösel, München 1994
Hier lesen Sie das Programm des Hochschultages "Frauen in Gewaltverhältnissen". Über die Links finden Sie die Abstracts der ReferentInnen zu ihren Vorträgen sowie Texte der ReferentInnen.
Vorbereitungsgruppe Hochschultag:
Dr. Tahereh Agha (Gastprofessorin an der ASFH)
Leah C. Czollek (Lehrbeauftragte, Stellvertret. Frauenbeauftragte)
Silke Gahleitner (Alice-Salomon-Promotionsstipendiatin)
Mathilde Haubricht (Bibliothek ASFH)
Ingrid Neunhöffer (Tutorin im Büro der Frauenbeauftragten, verantwortl. Quer-Redakteurin)
Heike Radvan (Berliner Kampagne gegen Männergewalt)
Dr. Heike Weinbach (Frauenbeauftragte)
Carmen Weber (Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt Marzahn-Hellersdorf und FrauenNetz Marzahn-Hellersdorf, Projektleiterin für Frauenarbeit im Robinson e.V.)
Dienstag, 30.10.2001, 18.00 Uhr, Vorabendveranstaltung
»Am Anfang war die Wut«, Lesung von Erica Fischer (Autorin, u.a. von Aimée & Jaguar)
Mittwoch, 31.10.2001, 10 - 18 Uhr
10.00 – 12.00 Uhr Eröffnung und Einführungsveranstaltung
Begrüßung
Prof. Dr. Christine Labonté-Roset (Rektorin der ASFH)
N.N. (Senatsverwaltung für Arbeit, Frauen und Soziales)
Ingeborg Klett-Bohl (Sprecherin des FrauenNetzes Marzahn-Hellersdorf)
N.N. (Kampagne „Gemeinsam gegen Männergewalt“)
Einführungsvortrag (und Diskussion )
Prof. Dr. Barbara Kavemann, Berlin
Entwicklung der Diskussion über Gewalt im Geschlechterverhältnis: Historische Verschiebungen - Neue Schwerpunkte - Neue Verknüpfungen
Moderation: Silke Gahleitner
12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause und „Markt der Projekte“
13.00 – 16.00 Uhr Parallel drei Arbeitsgruppen mit einem Hauptreferat und kurzen Impulsreferaten (Berichte aus Projekten)
AG 1 Geschlechterverhältnis und Gewalt: Zur aktuellen Debatte um Frauenhäuser und Interventionsprojekte
Referentinnen:
Nadja Lehmann, Stipendiatin im Alice-Salomon-Promotionskolleg, Vorstand Interkulturelle Initiative e.V., Berlin
Beate Leopold, Wissenschaftliche Begleitung Interventionsprojekte gegenhäusliche Gewalt (Projekt WiBIG), Osnabrück
Gerhard Hafner, Berater für Männer-gegen-Gewalt, Mannsarde e.V., Berlin
Moderation: Prof. Dr. Dagmar Schultz, Carmen Weber, Protokoll: Ingrid Neunhöffer
AG 2 Politik und Gewalt: Frauenrechte sind Menschenrechte
Referentinnen:
Prof. Dr. Birgit Rommelspacher, Prorektorin und Hochschullehrerin an der ASFH, Berlin
Dr. Angelika Birck, Behandlungszentrum für Folteropfer, Berlin
Claudia Jarzebowski., amnesty international, Berlin
Karin Müller, Lesbenberatung, Berlin
Moderation: Leah Czollek, Heike Radvan, Protokoll: N.N.
AG 3 Ökonomie und Gewalt. Zum Beispiel: Frauenhandel
Referentinnen:
Dr. Lydia Potts, Oldenburg
Pari Teimoori, Koordinatorin der KOK, Berlin
Nivedita Prasad, Ban Ying, Berlin
Moderation: Dr. Tahereh Agha, Kira S. Tolksdorf, Protokoll: N.N.
16.00 – 16.30 Uhr Kaffeepause
16.30 – 18.00 Uhr Präsentation der Gruppenergebnisse und Abschlußdiskussion
Quelle: www.asfh-berlin.de